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Brüssel

Internetadresse «.eu» besonders beliebt bei Deutschen

Vor allem die Deutschen ersetzen gerne die Internetadresse «.de» mit der europäischen «.eu». In keinem anderen Land ist die EU-Domäne so beliebt, wie hierzulande. Das berichtete die EU-Kommission zum fünften Geburtstag von «.eu» in Brüssel.

Fast ein Drittel der europäischen Internetadressen führen auf deutsche Seiten. Die Niederlande (13 Prozent) und Großbritannien (10 Prozent) folgen erst mit großem Abstand. Neue Registrierungen kamen zuletzt vor allem aus Tschechien, Litauen und Polen.

Bei der Beliebtheit der Länderdomänen steht «.eu» weltweit auf Rang fünf. Seit der Einführung im Jahr 2006 haben sich rund 3,3 Millionen Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen eine «.eu»-Webadresse zugelegt. Bis zum häufigsten verwendeten Domänennamen «.com» ist es aber noch ein weiter Weg: Nahezu 92 Millionen Webseiten lauten auf diese Endung, die seit 1985 besteht. Auf «.de» enden rund 14 Millionen Internetadressen.

Kleine und mittlere Firmen profitieren besonders von «.eu», hieß es. «Eine Webpräsenz unter der «.eu»-Adresse gibt Personen und Unternehmen eine europäische Identität, die über Grenzen hinweg von potenziellen Kunden sofort wiedererkannt wird», sagte EU-Kommissarin Neelie Kroes. Kunden, die bei einer unbekannten Länderdomäne vielleicht gezögert hätten, könnten eine «.eu»-Webadresse schnell einordnen. Bereits heute hätten sich deshalb viele kleine Unternehmen in der Toskana eine europäische Adresse zugelegt, ebenso wie zum Beispiel ein niederländisches Kinderbekleidungsgeschäft und ein litauischer Swimmingpoolanbieter.

Mitteilung der Kommission

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