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Berlin

Frisch von der IFA: Computer auf Sticks und Musik aus Tischen

Ein Minicomputer, der auf einen Stick passt. Ein Radiowecker für Musik aus dem Smartphone. Und ein nostalgisch anmutendes Radio, in dessen Innerem modernste Digitaltechnik steckt: Ein Streifzug durch die Technikneuheiten der IFA.

Minicomputer von Telefunken
Telefunken hat einen «Smart Stick» genannten Minicomputer entwickelt – das System steckt auf einem USB-Stick und soll zum Beispiel an Fernseher und andere Displays angeschlossen werden können.
Foto: T – DPA

Telefunken packt Minicomputer auf USB-Stick

Musiksystem von Kenwood C-BX3
Musiksystem in Form eines Beistelltisches – der Kenwood C-BX3 verfügt über einen analogen und zwei digitale Audioeingänge und kann auch als Untersatz für einen Fernseher verwendet werden.
Foto: Kenwoo – DPA

Die Firma Telefunken präsentiert auf der IFA (Publikumstage: 31. August bis 5. September) einen Smart Stick genannten Minicomputer. Das System steckt komplett auf einem USB-Stick und soll zum Beispiel an Fernseher und andere Displays angeschlossen werden können. Neben der USB-Verbindung hat der Stick auch Adapter für HDMI, WLAN und Bluetooth an Bord. Nutzer dürfen zwischen einem Androidsystem oder der Linux-Distribution Ubuntu wählen. Der Stick kommt noch dieses Jahr in den Handel, zum Preis macht Telefunken noch keine Angaben.

Loewe-Fernseher Connect ID
Design und Farbe selbst gestalten – beim neuen Loewe-Fernseher Connect ID ist das ausdrücklich erwünscht. Zur Auswahl stehen zwei Rahmen- und sechs Gehäusefarben.
Foto: Loewe – DPA

Radiowecker mit Dockingstation und USB-Port

Radiowecker Sonoclock 990 IP von Grundig
Der etwas andere Radiowecker – mit Grundigs Sonoclock 990 IP können sich Morgenmuffel von ihrer Musik auf Smartphone oder MP3-Player wecken lassen.
Foto: Grundig – DPA

Mit Grundigs neuem Radiowecker können sich Morgenmuffel von ihrer Musik auf Smartphone oder MP3-Player wecken lassen. Dafür hat der Sonoclock 990 IP sowohl eine Dockingstation für iPod und iPhone als auch MP3-Anschluss und Klinkenstecker für andere Geräte. Hinzu kommt die Möglichkeit, zwei unterschiedliche Weckzeiten einzustellen. Das 20 Zentimeter breite und 14 Zentimeter hohe Gerät soll zwischen Oktober und Dezember für 99 Euro auf den Markt kommen. Eine ebenfalls erhältliche Variante ohne Apple-Dock heißt Sonoclock 990 und kostet 20 Euro weniger. Darüber hinaus zeigt Grundig auch das TR1200, ein UKW-Radio in massivem Holzgehäuse, optional mit rotem oder schwarzem Klavierlack. Geplanter Verkaufsstart ist im Dezember 2012, der Preis beträgt 129 Euro.

LTE-Fritzbox von AVM
AVM hat auf der IFA eine abgespeckte Version seiner LTE-Fritzbox vorgestellt – die kleinere 6810 unterstützt im WLAN aber nur die Funkfrequenz 2,4 Gigahertz.
Foto: AVM GmbH – DPA

Neues HTC-Smartphone Desire X angekündigt

Nostalgie-Digitalradio von Philips
Sieht aus wie das von Opa – Philips hat in die Hülle eines Nostalgieradios allerdings moderne Audiotechnik verpackt: Im Inneren steckt ein Digitalradioempfänger.
Foto: Philips – DPA

HTC zeigt sein neues Smartphone Desire X. Das Vier-Zoll-Gerät ist mit dem ein Gigahertz schnellen Snapdragon-S4-Prozessor von Qualcomm ausgestattet, der Akku hat eine Kapazität von 1650 Milliamperestunden (mAh). Als Betriebssystem dient Android 4.0, wie immer kombiniert mit HTCs eigener Oberfläche Sense. Der Clouddienst Dropbox ist in das System integriert, Nutzern stehen so 25 Gigabyte an Netz-Speicherplatz für zwei Jahre kostenlos zur Verfügung. Hinzu kommen vier Gigabyte auf dem Telefon selbst. Das Desire X soll bis Ende September für 299 Euro in den Läden stehen.

AVM verkleinert LTE-Router

AVM hat eine in Funktion und Größe abgespeckte Version seiner LTE-Fritzbox vorgestellt. Neben der Fritzbox 6840 LTE, die bereits früher in den Handel gekommen ist, gibt es jetzt die kleinere 6810, teilte der Hersteller mit. Mit beiden Boxen können Nutzer über den Funkstandard LTE surfen, die neue Variante hat allerdings keinen analogen Telefonanschluss mehr und nur noch einen statt vier Anschlüssen für LAN-Kabel, der außerdem keine hohen Gigabit-Geschwindigkeiten unterstützt. Außerdem unterstützt sie im WLAN nur die Funkfrequenz 2,4 Gigahertz. Dafür hat sie ein platzsparendes Design und ist etwas günstiger: erhältlich ab sofort für 229 Euro. Die Fritzbox 6840 kostet online noch etwa 270 Euro.

Blu-ray-Player von Pioneer verschönert Internetvideos

Auf der IFA gibt es zwei neue Blu-ray-Player zu sehen. Pioneers Modell trägt den Namen BDP-450 und spielt neben den 2D- und 3D-Blu-rays auch Super-Audio-CDs (SACD), DVD und viele andere Formate wie MKV-Dateien ab. Komprimierte oder niedrig aufgelöste Videoformate werden automatisch hochskaliert. Die dafür verwendete Technologie soll auch die Qualität von aus dem Internet gestreamten Videos verbessern. Diese kommen allerdings nur über LAN-Kabel, zum Netzzugang per WLAN brauchen Nutzer einen separaten Adapter. Ab Oktober steht der BDP-450 für 299 Euro in den Läden.

Bunt oder schwarz – Loewe-Fernseher selbst gestalten

Kunden des neuen Loewe-Fernsehers Connect ID können Design und Farbe des Geräts selbst gestalten. Zur Wahl stehen zwei Rahmen- und sechs Gehäusefarben, vom klassischen Schwarz und Weiß bis hin zu Grün und Orange. Beim Standfuß soll es 30 verschiedene Varianten geben, teilte Loewe mit. Technisch gibt es den Connect ID entweder mit oder ohne eingebauten Festplattenrekorder und mit 32, 40 oder 46 Zoll Bildschirmdiagonale. Ab Herbst soll außerdem eine 55-Zoll-Version hinzukommen. Immer an Bord sind Tuner für digitales Satelliten-, Kabel- und Antennenfernsehen, WLAN sowie Support für 3D-Brillen mit Shuttertechnologie. Angaben zu den Preisen gibt es noch nicht.

50er-Jahre-Radio mit DAB+ von Philips

Moderne Audiotechnik hat Philips in die Hülle eines Nostalgieradios verpackt. Das ORD7300 ist einer Philetta 255 aus dem Jahr 1955 nachempfunden, im Inneren steckt aber ein Digitalradioempfänger. Außerdem ist eine Dockingstation für iPhone und iPod vorhanden. Die zwei großen Drehknöpfe sind für die Lautstärke und für die Wahl der Audioquelle vorgesehen. Eine Digitalanzeige informiert über Musiktitel, Datum oder Uhrzeit. Das Radio ist ab Oktober für 300 Euro zu haben.

Musikalisches Beistelltischchen

Kenwood hat ein Musiksystem in Form eines Beistelltisches vorgestellt. Der Kenwood C-BX3 hat zum Anschluss von Zuspielern einen analogen und zwei digitale Audioeingänge und kann auch als Untersatz für einen Fernseher verwendet werden. Im MDF-Gehäuse des Klangmöbels sind Lautsprecher untergebracht, die zweimal 30 Watt leisten. Für iPhone und iPad gibt es eine Dockingstation. Mit Fernbedienung kostet das in Schwarz oder Weiß erhältliche System 399 Euro.

Technisat mit drei neuen Digitalradios

Von Technisat gibt es neue Digitalradios. Das 80 Euro teure DigitRadio 200 ist portabel und mit einem Akku ausgerüstet, die Modelle 300 und 500 sind für den stationären Einsatz gedacht. Während das DigitRadio 300 (150 Euro) mit einem vierzeiligen Display auskommen muss, ist das Flaggschiff DigitRadio 500 (260 Euro) mit einem 3,5 Zoll großem Touch-Farbdisplay, Dockingstation, LAN sowie WLAN ausgerüstet und streamt Musik aus dem Heimnetzwerk und Internetradio.

Webseite zur IFA

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