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    New York

    Zeitung: Apple und Google verbünden sich bei Kodak-Auktion

    Der Verkauf von Patenten des insolventen Foto-Pioniers Kodak könnte eine ungewöhnliche Wendung nehmen: Nach Informationen des «Wall Street Journal» haben sich die sonst feindlich gesonnenen Smartphone-Rivalen Apple und Google zu einem Bieterbündnis zusammengefunden.

    Kodak
    Sowohl Apple als auch Google haben das Ziel, die Fotopatente von Kodak zu einem günstigen Preis zu kaufen und dafür zu sorgen, dass sie nicht gegen die Konzerne eingesetzt werden.
    Foto: Bernd Weißbrod - DPA

    Das Ziel ist demnach: Die Fotopatente zu einem günstigen Preis zu kaufen und dafür zu sorgen, dass sie nicht gegen die Konzerne eingesetzt werden. Diese Entwicklung könnte auch eine Wende im erbitterten Patentkrieg der Mobilfunkbranche andeuten.

    Bei dem Bündnis würden auch die Elektronik-Konzerne Samsung, LG und HTC mitmachen sowie Firmen, die sich auf die Lizenzierung von Patenten spezialisiert haben, schrieb die Zeitung am Donnerstag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Die Idee sei, dass die Patente nicht in der Hand eines einzelnen Unternehmens landeten und von ihm für Klagen genutzt werden könnten. Eine solcher Schritt wäre ein erstes Anzeichen dafür, dass die Seiten bemüht sind, eine weitere Ausweitung des Patentkriegs zu vermeiden. Derzeit laufen bereits Dutzende Klagen in vielen Ländern, unter anderem gerade ein großer Prozess von Apple und Samsung in Kalifornien.

    Allerdings seien die Verhandlungen noch im Fluss und der Ausgang unklar, hieß es. Zudem könnte eine derartige Zusammenarbeit die Aufmerksamkeit der Wettbewerbshüter wecken, warnte das «Wall Street Journal».

    Kodak braucht das Geld aus dem Verkauf der 1100 Patente dringend für den geplanten Neuanfang als Druck-Spezialist. Anfang des Jahres hatte der Fotokonzern den Wert des Pakets noch auf bis zu 2,6 Milliarden Dollar (2,1 Mrd Euro) geschätzt. Nach Informationen der Zeitung deuten die bisherigen Gebote aber eher auf einen Preis von gut 500 Millionen Dollar hin. Kodak hatte die Frist für das Ende der Auktion bereits auf unbestimmte Zeit verschoben. Zuletzt erklärte der Fotokonzern, man werde vielleicht nur einen Teil der Patente verkaufen. Kodak muss mit dem Erlös auch Bankenkredite zurückzahlen.

    Die Hoffnung lag eigentlich auf einem Bieterwettstreit zwischen den Lagern von Apple und Google. Die beiden Unternehmen stehen sich im Patentkrieg der Mobilfunk-Branche gegenüber. Im vergangenen Jahr hatten sie den Preis bei der Versteigerung der Patente des insolventen Netzwerk-Ausrüsters Nortel bis auf 4,5 Milliarden Dollar hochgetrieben. Am Ende gewannen Apple und Microsoft. Sie attackieren in mehreren Ländern - darunter auch in Deutschland - Anbieter des Google-Betriebssystems Android.

    «WSJ»-Bericht

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