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Barcelona

Zehn Fachbegriffe zum Mobile World Congress

Ausgewählte Fachbegriffe zum Mobile World Congress in Barcelona:

- Breitband: Wird generell als Begriff für schnelle Internet-Verbindungen benutzt. Im Moment ist das schnellste was mobil geht, der Standard UMTS (3G) mit der Erweiterungsstufe HSPA, der in aufgebauten Netzen auf 7 bis 28 MBit pro Sekunde kommt.

- LTE: Der Nachfolgestandard für UMTS. LTE (Long Term Evolution) soll in einigen Jahren drastisch höhere Datenübertragungsraten erlauben. Das schnellste Testnetz soll auf einen Gigabit pro Sekunde kommen – 1000 Mal schneller als eine herkömmliche DSL-Leitung.

- Smartphone: Eine Kombination aus Mini-Computer und Handy, mit der man von unterwegs ins Internet gehen kann. Mit schnelleren Chips werden die Smartphones hauptsächlich zu Computern, mit denen man auch telefonieren kann. Der Smartphone-Absatz stieg auch in der Krise.

- Apps: Programme (Applikationen) für Mobiltelefone. Vorreiter ist der US-Konzern Apple, der einen App Store für sein iPhone startete. Inzwischen wurden dort mehr als drei Milliarden Programme heruntergeladen. Auch andere Hersteller bauen Software-Läden auf.

- Touchscreen: Berührungsempfindlicher Bildschirm. Wird seit Jahren in Handys eingesetzt, schaffte den Durchbruch aber erst mit Apples iPhone. Frühere Touchscreens erkannten nur einen Druckpunkt, bei der Multitouch genannten Version kann man ein Gerät auch mit mehreren Fingern steuern.

- GPS: Satelliten-Navigationssystem. Kommt in immer mehr Handys zum Einsatz. Sie können dann den Aufenthaltsort des Nutzers erkennen und ihn mit spezieller Software auch an sein Ziel lotsen. Oder er bekommt zum Beispiel ortsbezogene Werbeangebote auf sein Telefon.

- Android: Ein Handy-Betriebssystem, das das Internet-Konzern Google mit diversen Partnern aus der Mobilfunk-Branche entwickelt hat. Es gilt als starker Spieler im Smartphone-Markt, weil auf seiner Basis unterschiedliche Gerätehersteller ihre Handys produzieren können.

- GSM: Aktuell am weitesten verbreiteter Handy-Standard in Deutschland. Vor allem auf telefonieren ausgelegt, erlaubt nur relativ langsame Datenübertragung. Daher der Bedarf an UMTS.

- Roaming: Wenn ein Handy nicht im Heimatland des Besitzers betrieben wird, werden sogenannte Roaming-Gebühren fällig. In Europa versucht die EU-Kommission seit Jahren, sie durch Regulierung zu drücken. Vor allem bei Datenübertragung können immer noch beträchtliche Summen anfallen.

- Net-Lock: Eine Sperre, mit der ein Mobilfunk-Anbieter verhindert, dass ein von ihm subventioniertes Handy in einem fremden Netz genutzt werden kann. Gilt normalerweise für zwei Jahre. Wird eine solche Sperre ausgehebelt, spricht man von einem Jail-Break (wie Gefängnisausbruch).

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Bettina Tollkamp

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