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    Xing opfert Gewinn für Wachstum

    Beim Online-Karrierenetzwerk Xing drücken die Kosten für Wachstum den Gewinn. Das Nettoergebnis im zweiten Quartal lag mit 2,07 Millionen Euro um knapp 13 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

    Xing
    Auch mit den zahlungspflichtigen Mitgliedschaften - der mit Abstand wichtigsten Einnahmequelle - setzte das Netzwerk mehr um.
    Foto: Andrea Warnecke - DPA

    Der Umsatz legte dank neuer Kunden und wachsender Geschäftsbereiche um gut 11 Prozent auf 18,19 Millionen Euro zu. Der scheidende Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck führte die höheren Kosten auf den Ausbau der Mitarbeiterzahl zurück, unter anderem im Vertriebsbereich. «Zum anderen haben wir Entwickler eingestellt, die neue Produkte bauen, die demnächst vorgestellt werden», sagte Groß-Selbeck der dpa. Diese Produkte würden später auch zu zusätzlichen Erlösen führen.

    Erfolgreich war die Internetplattform weiter im Segment E-Recruiting mit Personaldienstleistungen für Unternehmen, in dem der Umsatz um 24 Prozent auf 6,8 Millionen Euro zulegte.

    Auch mit den zahlungspflichtigen Mitgliedschaften - der mit Abstand wichtigsten Einnahmequelle - setzte das Netzwerk mehr um. Weltweit legte die Zahl der zahlenden Kunden um gut drei Prozent auf 793 000 zu, davon 767 000 im deutschsprachigen Raum. Der Umsatz mit den Mitgliedschaften stieg um fünf Prozent auf 11,9 Millionen Euro. Inklusive nicht zahlender Kunden hat das Kontaktnetzwerk den Angaben zufolge weltweit 12,4 Millionen Mitglieder und damit gut elf Prozent mehr als vor einem Jahr.

    Groß-Selbeck betonte die guten strukturellen Voraussetzungen für weiteres Wachstum: «Der demografische Wandel führt zum Fachkräftemangel, das sorgt dafür, dass die Unternehmen gezwungen sein werden, selber aktiv nach Mitarbeitern zu suchen und sie anzusprechen.» Eine Anzeige zu schalten und zu warten, dass Lebensläufe reinkommen - «das wird bald der Vergangenheit angehören».

    Indirekt bekomme auch Xing die Ausläufer der Euro-Schuldenkrise zu spüren, sagte Groß-Selbeck. «Was wir merken ist, dass unsere Unternehmenskunden eine größere Unsicherheit spüren als noch vor einem Jahr. Das äußert sich darin, dass sie etwas zögerlicher sind beim Einkauf von Stellenanzeigen.» So wünschten sie sich größere Zeiträume, um ihre Pakete aus 50 oder 100 Stellenanzeigen zu verwenden - weil sie nicht wissen, wie viele Mitarbeiter sie in den nächsten Monaten einstellen wollen.

    Xing-Quartalsbericht

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