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    Paris

    Websites zu selbstmörderischen Spielen verboten

    Frankreich verbietet Websites, die Kinder zu selbstmörderischen Spielen anregen. Die Abgeordneten der Nationalversammlung stimmten am Donnerstag mehrheitlich einer entsprechenden Gesetzesänderung zu.

    In den vergangenen 13 Jahren hätten sich in Frankreich etwa 300 Kinder bei Ohnmacht- oder Würgespielen getötet, betonten die Autoren der Gesetzesänderung. Besonders gefährdet seien Kinder außerhalb der Schule und wegen entsprechenden Internet-Anleitungen.

    Die Spiele gelten entweder als Mutprobe oder reizen Kinder, weil sie sich durch Strangulieren in einen tranceähnlichen Zustand versetzen können. Das Verbot richtet sich auch gegen Spiele, die zu aggressivem Verhalten animieren, etwa Schikane- oder Kampfspiele. Ein Vergehen soll mit drei Jahren Haft und 75 000 Euro Geldstrafe bestraft werden. Das Gesetz muss noch durch den Senat.

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