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    New York

    US-Regierung prüft HP-Vorwürfe gegen Autonomy

    Das US-Justizministerium hat sich in den möglichen Betrugsfall bei der milliardenschweren Übernahme der britischen Software-Firma Autonomy durch Hewlett-Packard (HP) eingeschaltet.

    Es seien Ermittlungen aufgenommen worden, teilte HP am Donnerstagabend in einer Pflichtmitteilung an die Börsenaufsicht mit. Die Amerikaner bezichtigten das alte Autonomy-Management, die Bilanzen geschönt und damit den Preis in die Höhe getrieben zu haben. Hewlett-Packard hatte im vergangenen Jahr mehr als 10 Milliarden Dollar hingeblättert (7,6 Mrd Euro) - und schrieb im November 8,8 Milliarden Dollar in den Wind.

    Für Hewlett-Packard hat sich der noch vom deutschen Konzernchef Leo Apotheker eingefädelte Zukauf zum Milliardengrab entwickelt. HP hatte den Kauf von Autonomy im August 2011 verkündet. Die «ernsthaften Unregelmäßigkeiten» in den Bilanzen seien erst aufgedeckt worden, nachdem Autonomy-Gründer Mike Lynch zur Jahresmitte aus dem Konzern ausgeschieden sei, hieß es von HP Ende November. Lynch wies die Vorwürfe zurück und sprach von Missmanagement durch die Amerikaner.

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