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Stockholm

Smartphones bringen Sony Ericsson schwarze Zahlen

Der Handyhersteller Sony Ericsson ist nach der Einführung neuer Smartphones wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Dies teilte das schwedisch-japanische Unternehmen am Freitag in Stockholm mit.

Sony Ericsson
Südkoreanische Schauspielerin Lee Min-jung zeigt das Experia X1 Smartphone von Sony Ericsson.

Danach brachte das erste Quartal 2010 einen Nettogewinn von 21 Millionen Euro nach einem Verlust von 167 Millionen Euro im Schlussquartal des letzten Jahres. Vor Jahresfrist hatte Sony Ericsson noch ein Minus von 293 Millionen Euro zu verkraften.

Konzernchef Bert Nordberg erklärte, er sei «erfreut über die positiven Auswirkungen neuer Modelle sowie von Umstrukturierungsmaßnahmen». Sony Ericsson galt als Spätstarter bei den gewinnträchtigen Smartphones. Beim Umsatz lag Sony Ericsson mit 1,4 Milliarden Euro unter den Vergleichszahlen des Vorjahres und den letzten drei Monaten 2009 mit jeweils 1,7 Milliarden Euro.

Der Handy-Absatz lag mit 10,5 Millionen verkauften Einheiten um 28 Prozent unter der Zahl zwölf Monate zuvor. Das sei aber vor allem ein Ergebnis der Konzentration auf anspruchsvollere Modelle, meinte Nordberg. Der Durchschnittspreis je verkauftem Sony-Ericsson-Handy stieg um 12 Prozent auf 134 Euro. Dabei wirkten sich auch positive Währungsveränderungen aus. Weltweit hat das Unternehmen nach eigenen Angaben einen Marktanteil von vier Prozent.

Für das gesamte Jahr 2010 erwartet der Handyanbieter ein «leichtes Wachstum» für die Branche. Nach den hohen Verlusten seit Anfang 2009 haben die Mutter-Konzerne Sony und Ericsson im ersten Quartal dieses Jahres zu gleichen Teilen 150 Millionen Euro Kapital bereitgestellt.

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