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Hannover

Russischer Experte will Abkommen gegen Cyberterror

dpa

Der russische IT-Sicherheitsexperte Eugene Kaspersky hat auf der CeBIT ein internationales Abkommen gegen Cyberterror gefordert. Mögliche Angriffe auf Kraftwerke oder Verkehrsinfrastruktur seien die größte zukünftige Gefahr aus dem Netz, warnte der Moskauer Virenjäger in Hannover.

Deswegen müsse die Weltgemeinschaft ähnliche Sicherheitsmechanismen schaffen wie bisher gegen die Verbreitung von Atom- oder Chemiewaffen. Der bisher bekannteste Angriff auf Industrieanlagen war der Stuxnet-Virus, der wahrscheinlich das iranische Atomprogramm sabotieren sollte. Er fürchte sich vor allem vor einem misslungenen Stuxnet-Nachbau, der durch eventuelle Fehler im Computercode ungewollt weltweit die Infrastruktur durcheinanderbringen könnte, sagte Kaspersky.

«Nach meinen 20 Jahren in dem Geschäft habe ich viele Szenarien im Kopf, die ich mir gar nicht erst ausmalen will. Und manche davon sind wirklich einfach zu bewerkstelligen», mahnte der Gründer der Sicherheitssoftwarefirma Kaspersky Lab. Auch für Angreifer seien solche Viren aber ein unkontrollierbares Sicherheitsrisiko: «Cyberwaffen sind ein Boomerang, der früher oder später auf den Urheber zurückfallen wird.»

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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