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    Leipzig

    Multifunktionsgeräte: Auf den Verbrauch achten

    Drucken, Kopieren, Scannen und manchmal sogar Faxen – Multifunktionsdrucker sind Alleskönner. Doch angesichts des großen Angebots fällt es schwer, sich zu entscheiden. Das darf aber nicht dazu führen, dass sich Käufer nur nach dem Preis richten.

    Der Branchenverband BITKOM in Berlin rechnet für 2010 weiter mit steigenden Verkaufszahlen: «Multifunktionsgeräte sind vielseitiger als normale Drucker und dennoch preiswert», sagt Pressesprecher Maurice Shahd. Die Vorteile für die Allrounder liegen auf der Hand: Platzersparnis, weniger Kabelsalat und geringere Kosten als beim Kauf von mehreren Einzelgeräten.

    Zudem stehen Multifunktionsdrucker Einzelgeräten kaum noch nach: «Es wird sogar meist dasselbe Druckwerk verbaut», erklärt Tim Gerber von der Computerzeitschrift «c't». Doch neben dem Drucken sind auch die Disziplinen Scannen und Kopieren gefragt. Hier unterscheiden sich die Modelle der Hersteller teilweise erheblich in ihrer Qualität.

    Um sich für das richtige Gerät zu entscheiden, sollten Verbraucher vor allem ihre Druckgewohnheiten kennen. «Man muss sich vor dem Kauf überlegen, was man braucht und was man mit dem Gerät machen will», erläutert Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest. Er rät, darüber nachzudenken, wie viel und was gedruckt werden soll und ob das Gerät auch zum Scannen und Kopieren genutzt werden soll.

    Wichtiger als die Anschaffungskosten sind bei den Multitalenten die Folgekosten. Bei vielen Herstellern heißt das Geschäftsmodell «Günstige Drucker, teure Tinte». Wer sich genau informiert, bleibt bei den Druckkosten im Rahmen: «Wenn ich viel drucke, lohnt es sich, bei der Anschaffung etwas mehr auszugeben und einen besseren Drucker zu kaufen, der dann Tintenkosten spart», sagt Lorenz.

    Im letzten Test von Drucker-Scanner-Kombis der «Stiftung Warentest» gab es beim Druck eines DIN-A4-Fotos extreme Unterschiede hinsichtlich der Tintenkosten. Die Preisspanne betrug 55 Cent bis 4,20 Euro pro Ausdruck. Im Voraus selbst die Druckkosten für eine Text- oder Fotoseite zu berechnen, ist sehr schwer. Angaben der Hersteller im Internet ausfindig zu machen, ist umständlich. Und dann müsse der Verbraucher rechnen, sagt Gerber. Einfacher ist es, sich auf die Testergebnisse einschlägiger Zeitschriften zu verlassen.

    Große Unterschiede gibt es auch in puncto Funktionsvielfalt. Verbraucher überlegen daher besser vor dem Kauf, was das Gerät können muss. Dazu zählen auch Kleinigkeiten wie der Einzelblatteinzug. Sinnvoll könnte zudem eine Duplexeinheit sein – die wird gebraucht, wenn häufig Seiten doppelt bedruckt werden. Und wer oft Fotos ausdrucken möchte, freut sich womöglich über einen Steckplatz für die Speicherkarte sowie über ein farbiges Display. Dann lassen sich Fotos direkt vom Multifunktionsgerät aus drucken, ohne Umweg über den PC.

    Für Haushalte oder kleine Büros mit mehreren Computern ist ein WLAN-fähiges Multifunktionsgerät sinnvoll. Darauf lässt sich dann drahtlos von mehreren Rechnern aus zugreifen. Vieldrucker sollten darauf achten, dass sich in das Gerät Einzelpatronen einsetzen lassen – das spart Kosten.

    Die meisten Multifunktionsgeräte werden ohne Fax verkauft. «Für viele ist jedoch ein Fax immer noch wichtig», sagt Lorenz. Wer nur selten ein Fax benötigt, könne dies auch mit dem Scanner und entsprechenden Online-Diensten erledigen, so Gerber. Eine Fax-Funktion stellen auch viele E-Mail-Anbieter bereit.

    Oft stellt sich beim Druckerkauf die Frage: Tinte oder Laser? Farblasergeräte werden immer häufiger auch als Multifunktionsdrucker angeboten. Die Preise sind in den vergangenen Jahren stark zurückgegangen. Bei der Qualität und Geschwindigkeit im Drucken von Texten haben die Lasergeräte die Nase vorn. Wer jedoch häufig Fotos oder CD-Label drucken will, sollte sich einen Tintenstrahldrucker zulegen.

    Zur Preisfrage: Multifunktionsdrucker gibt es ab rund 50 Euro. Wer wenig druckt, könne mit einem solchen Gerät durchaus glücklich werden, so Dirk Lorenz von der Stiftung Warentest. Der Nachteil von Geräten der unteren Preisklasse seien vor allem hohe Druckkosten. «Für ein rundum gutes Multifunktionsgerät sollte man 150 bis 200 Euro einplanen», sagt auch Gerber. Edeldrucker ab 200 Euro sind qualitativ nicht unbedingt besser als die Mittelklasse, bieten häufig jedoch einen erweiterten Funktionsumfang.

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