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    New York

    Medien: Spotify will eine halbe Milliarde Dollar von Investoren

    Der Musikdienst Spotify will sich laut Medienberichten rund halbe Milliarde Dollar bei Investoren besorgen. Die Firma solle dabei insgesamt mit sechs Milliarden Dollar bewertet werden, berichtete das «Wall Street Journal».

    Spotify
    Spotify rüstet sich für den schärferen Wettbewerb mit Apple & Co.
    Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv - DPA

    Nach Informationen der «Financial Times» könnten es sogar acht Milliarden Dollar werden. Die Bewertung entscheidet darüber, welchen Anteil an einer Firma die Investoren für ihr Geld bekommen.

    Bei der vergangenen Finanzierungsrunde im Jahr 2013 war Spotify laut Medienberichten mit vier Milliarden Dollar bewertet worden. Das Startup aus Schweden gilt als Marktführer bei Streaming-Diensten, bei denen die Musik direkt aus dem Netz abgespielt wird. Spotify hat 60 Millionen Nutzer, von denen ein Viertel zahlende Abo-Kunden sind.

    Bei einer erfolgreichen Finanzierungsrunde könnte Spotify seine Börsenpläne bis zum kommenden Jahr aufschieben, schrieb das «Wall Street Journal» am späten Donnerstag weiter unter Berufung auf informierte Personen. Das Unternehmen hatte im vergangenen Frühjahr bereits eine Kreditlinie über rund 200 Millionen Dollar vereinbart.

    Während sich die legale Musik-Nutzung von CD-Kauf und Downloads hin zu Abo-Modellen verlagert, steigt auch die Konkurrenz. Als ausschlaggebend für den Erfolg gilt es, den Nutzern eine Orientierung in der Masse von Millionen Songs zu bieten.

    Spotify tritt gegen Rivalen wie Deezer, Napster, Rdio oder Juke an. Apple übernahm im vergangenen Jahr für drei Milliarden Dollar den Kopfhörer-Anbieter Beats, zu dem auch ein Streaming-Dienst gehört. Beats Music ist bisher nur in den USA aktiv, laut Medienberichten plant der iPhone-Konzern aber eine baldige internationale Expansion.

    Auch Rapstar Jay-Z will sich einen eigenen Streaming-Dienst zulegen, wie am Freitag bekannt wurde. Der 45-Jährige bietet 464 Millionen Schwedische Kronen (49,5 Mio Euro) für den auch in Deutschland aktiven Abo-Service WiMP und den US-Ableger Tidal übernehmen. Das Kaufangebot ist 464 Millionen Schwedische Kronen (49,5 Mio Euro) schwer. Die Betreiberfirma Aspiro empfahl ihren Aktionären am Freitag, die Offerte anzunehmen.

    WiMP und Tidal spezialisieren sich auf das Streaming von Musik in hoher Qualität. WiMP hat nach bisherigen Informationen rund eine halbe Million Kunden in Deutschland, Polen, Schweden, Norwegen und Dänemark.

    Bericht im "Wall Street Journal" zu Spotify

    Bericht der "Financial Times" zu Spotify

    Mitteilung von Aspiro zu Kaufangebot von Jay-Z-Firma

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