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Bonn/Mainz

Internet-Zugang auf dem Land soll verbessert werden

dpa

Die gerade beendete Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen war die bislang größte Auktion der Bundesnetzagentur. Zugelassen waren die vier Mobilfunkanbieter T- Mobilen, Vodafone, E-Plus und 02 Telefonica.

Unter den Hammer kamen in Mainz vier Frequenzbereiche. Davon waren vor allem die Frequenzen aus dem 800 Megahertz-Bereich begehrt, die sogenannte Digitale Dividende. Diese Spektren sind frei geworden durch die Umstellung des Rundfunks auf die Digitaltechnik. Mit den übrigen Frequenzbereichen sollen außerdem die Mobilfunknetze fit für das Datenzeitalter gemacht werden. Dabei setzen die Betreiber auf den UMTS-Nachfolger LTE (Long Termin Evolution).

Mit der «Digitalen Dividende» will die Bundesregierung die Breitbandversorgung der Menschen auf dem Lande, also deren Zugang zum schnellen Internet, verbessern. So müssen die Erwerber ab 1. Januar 2016 mindestens 90 Prozent der Bevölkerung in noch zu benennenden Städten und Gemeinden mit einem schnellen Internetanschluss versorgen. Der Ausbauplan erfolgt dabei nach vier Prioritätsstufen von Städten und Gemeinden mit 5 000 Einwohnern und weniger bis 50 000 Einwohner und mehr.

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