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Wetzlar/Essen

Internethandel mit Militärausrüstung aufgeflogen

dpa

MG-Lafetten, Splitterschutzwesten und Gefechtshelme per Mausklick: In Wetzlar ist ein schwunghafter Internethandel mit Militärausrüstung aufgeflogen. Ein 51-jähriger Wetzlarer habe je 300 Schutzwesten, Lafetten und Helme illegal in das In- und Ausland verschickt.

Das teilte die zuständige Zollfahndung Essen am Donnerstag nach einer Durchsuchung bei dem Mann mit. Als Abnehmer vermutet die Zollfahndung Sammlerkreise.

Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten außerdem fünf Gewehre, Leuchtspurmunition, Gefechtsmunition für Maschinengewehre und zwei Schießkugelschreiber – alles ohne Waffenschein und Erlaubnis.

Woher die Waffen stammen und ob der Händler außer der Militärausrüstung auch Waffen und Munition illegal verkaufen wollte, wird weiter ermittelt. Es bestehe der Verdacht, dass der 51-Jährige gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz verstoßen habe. Der Mann sei aber vorläufig auf freiem Fuß, sagte der Zollsprecher.

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