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Armonk

IBM will für 20 Milliarden einkaufen gehen

Der IT-Riese IBM plant in den nächsten fünf Jahren 20 Milliarden Dollar für Firmenübernahmen auszugeben. Dies sagte Konzernchef Sam Palmisano an einem Investorentreffen in New York.

Er kündigte außerdem höhere Profite an dank einem Fokus auf Software und Dienstleistungen – bis 2015 soll der Gewinn von 11,35 auf 20 Dollar pro Aktie steigen. Die unerwartet guten Prognosen ließen den Kurs der IBM-Aktie kräftig zulegen.

Schon die Zahlen zum ersten Quartal, die IBM letzten Monat präsentierte, waren vielversprechend gewesen. «Big Blue» hatte die Rezession von Anfang an besser weggesteckt als die meisten anderen Unternehmen – allerdings hat der Konzern auch Tausende von Stellen abgebaut. Palmisano führte aus, dass er seit seiner Übernahme im Jahr 2002 über 20 Milliarden Dollar für 100 Firmenkäufe ausgegeben habe; dieses Tempo plant er nun noch zu erhöhen. Wegen seiner breiten Angebotspalette gilt IBM als wichtiger Gradmesser für die gesamte IT-Branche.

Der Konzern werde auch weiterhin in Märkte investieren, die den Kunden zu mehr Effizienz verhelfen, sagte Palmisano. Als Beispiele nannte er Software fürs «cloud computing», bei dem Informationen auf gemeinsam genutzten Servern gespeichert und abgerufen wird. Das Unternehmen plant auch Systeme zur Überwachung von Autobahnen, Stromnetzen und andere Infrastrukturkomponenten zu entwickeln, damit diese effizienter betrieben werden können.

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