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    HP landet Outsourcing-Auftrag von Schott

    Böblingen/Mainz (dpa) - Der Technologiekonzern Schott setzt bei der Auslagerung von IT-Infrastruktur weiter auf seinen bisherigen Partner Hewlett-Packard. Die Unternehmen frischten ihre seit 2004 laufende Vereinbarung für weitere fünf Jahre auf, wie sie am Mittwoch mitteilten.

    Dabei wird die Zusammenarbeit ausgeweitet: Nach Deutschland, Österreich und der Schweiz soll HP auch weltweit für den Betrieb der IT-Infrastruktur sorgen. Ein finanzielles Volumen für das Geschäft nennen die Partner nicht. Gartner-Analyst Frank Ridder schätzte den Wert auf 40 bis 60 Millionen Dollar für die Dauer der fünfjährigen Laufzeit.

    Neben dem US-Computerriesen sei auch ein anderer Bewerber im Rennen gewesen, sagte Schott-Technologiechef Andreas Beeres. Den Ausschlag für HP habe die globale Präsenz und Expertise gegeben. Schott, ein Spezialglas-Anbieter für verschiedene Branchen mit Sitz in Mainz, ist mit seinen mehr als 17 000 Mitarbeitern weltweit aktiv.

    In den vergangenen Jahren habe Schott durch die Auslagerung des IT-Betriebs an Hewlett-Packard die Kosten in diesem Bereich um 29 Prozent gesenkt. «Der Mehrwert entsteht aber nicht nur durch Kostensenkung in der IT», sagte Beeres. Es sei wichtig, dass ein Dienstleister auch ein hohes Verständnis für die Business-Seite habe. Technik-Chefs von Unternehmen müssten sich heutzutage der Entscheidung stellen, welche IT-Leistungen von außerhalb eingekauft werden können und welche unbedingt im eigenen Haus bleiben müssen.

    HP-Deutschlandchef Volker Smid betonte, IT-Outsourcing helfe, das internationale Geschäft eines Unternehmens auf eine Linie zu bringen: «Die Zukunftsmärkte unserer Industrie entstehen in anderen Ländern.» Hewlett-Packard sehe beim deutschen Mittelstand schon seit langem Interesse an Lösungen für den weltweiten IT-Betrieb. «Mittelstandsunternehmen, die international agieren wollen, brauchen einen globalen Partner», sagte auch Ridder.

    Smid bemängelte, die Öffentliche Hand könne mehr beim IT-Outsourcing tun und damit hohe Einsparungen erzielen: «Eine Standesamtsverwaltung in Böblingen ist nicht anders als in Flensburg.» Er glaube, dass die «kleinteiligen Strukturen» in Deutschland, bei denen Kommunen und Gemeinden weitgehend selbst über ihren IT-Betrieb entscheiden, das Outsourcing bremsen.

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