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Köln

Hintergrund: Cloud Computing: Die IT aus der Wolke

dpa

Die Welt braucht immer mehr Rechenleistung. Bei Unternehmen ist alles computerisiert, von Industrieprozessen bis zur Buchhaltung. Wenn jede Firma die dafür notwendige Rechenleistung im eigenen Haus unterhalten würde, wäre das ein gewaltiger Aufwand.

Notwendig sind zahlreiche teure Server, die auch gewartet und regelmäßig erneuert werden müssen. An dieser Stelle entstand Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen aus dem Netz, die heute unter dem Begriff Cloud Computing zusammengefasst werden – Rechenleistung aus der «Wolke».

Die «Wolke» ist das Netz. Im Idealfall funktioniert das wie mit Strom aus der Steckdose. Die Software muss nicht auf dem eigenen Computer laufen – sie arbeitet irgendwo in der Server-Farm des Cloud-Dienstleisters. Die Daten werden nicht auf der eigenen Festplatte gespeichert, sondern irgendwo im Netz – und sind damit auch von überall erreichbar.

Auch wenn man mehr Rechenleistung braucht oder zum Beispiel eine neue Niederlassung eröffnet, muss man sich dafür keine neuen Computer kaufen, sondern mietet sich einfach zusätzliche Kapazität in der Wolke.

So attraktiv das Konzept ist, das Cloud Computing wirft auch Fragen und neue Ängste auf. Eine Grundvoraussetzung sind schnelle und stabile Internet-Zugänge. Auch kurzfristige Ausfälle bei Anbietern von Cloud-Diensten haben ihre Kunden in der Vergangenheit in arge Probleme gestürzt.

Zudem macht die Sicherheit der Daten vielen Unternehmen Sorgen: Sie wollen nicht riskieren, dass vertrauliche Informationen verlorengehen oder in fremde Hände geraten. Schließlich muss es möglich sein, die Daten problemlos von einem Anbieter zu einem anderen zu übertragen.

Auch Verbraucher profitieren vom Cloud Computing. Schließlich brauchen auch Privatanwender zum Beispiel immer mehr Speicherplatz für Fotos und Videos. Deshalb gibt es für sie zahlreiche Angebote, die Daten nicht nur auf den eigenen Festplatten zu sichern, sondern auch in der «Wolke». Mit Web-Anwendungen lassen sich die Dokumente dann auch online bearbeiten.

Internet & Computer
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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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