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Berlin

Hintergrund: AOL und das Dial-Up-Modem

dpa

Ein Freizeichen, eine schnelle Abfolge von Einwahltönen gefolgt von einem undefinierbaren Kreischen – und dann war man drin im Netz. Das Dial-Up-Modem gehörte zum Internet der 1990er und frühen 2000er Jahre genauso wie AOL.

Wer damals privat einen Zugang zum Netz wollte, hatte wenig Auswahl: Die meisten nutzten die Zugangssoftware von T-Online oder eben von AOL. Die entsprechende Software wurde als CD-ROM überall verteilt und lag fast jeder Computerzeitschrift bei. Wer mit einem Dial-Up-Modem im Netz surfte – oder besser kroch -, der kam auf eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 56 kBit pro Sekunde. Für Videos und mp3- Songs, die heute in Sekundenschnelle heruntergeladen werden, bräuchte man mit dieser Technik eine gefühlte halbe Ewigkeit.

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