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Hintergrund: Übersetzungshilfen fürs Urheberrecht

Hamburg (dpa) ­ Das Urheberrecht ist selbst für Juristen eine komplexe Materie ­ Laien steigen meist gar nicht durch. Zudem ist die im deutschen Gesetz gültige Regel «Alle Rechte vorbehalten» zu starr fürs Internet-Zeitalter. Verschiedene Initiativen versuchen aber, das rechtliche Dickicht zu lichten.

Für Kreative ist das Lizenz-System «Creative Commons» gedacht. Ob Texte, Musik, Software oder Videos: Die Urheber können aus einer Art Baukasten auswählen, was andere mit ihren Werken tun dürfen. Diese Standards basieren auf den gültigen Landesgesetzen, sind aber leicht verständlich formuliert.

Während im deutschen Urheberrecht bislang das Credo «alle Rechte vorbehalten» galt, sind nun Abstufungen möglich. Die Schöpfer können zum Beispiel gezielt festlegen, ob ihr Werk kommerziell genutzt oder bearbeitet werden darf. Die Namensnennung ist immer obligatorisch. «Das war schon im Zeitalter des Buchdrucks so und ist im Zeitalter der Aufmerksamkeitsökonomie noch wichtiger geworden, weil man mit seinem Werk im öffentlichen Raum präsent sein muss – oder es gibt einen nicht», sagt der Medienforscher Volker Grassmuck.

Auf der Plattform iRights.info finden Surfer Erklärungen zu den gültigen Gesetzen. «Wir wollen das Urheberrecht so übersetzen, dass Laien es verstehen», sagt Mitarbeiter Philipp Otto. Privatkopien von CDs sind ebenso ein Thema wie der Schutz eigener Texte und das Remixen von Musik. «Die Unwissenheit ist riesig, nicht nur unter Jugendlichen», betont Otto.

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Schnörzen, Dotzen oder Gribschen - Wer tut's noch?

Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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