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    München

    Harte Einschnitte bei Siemens-IT-Sparte befürchtet

    Die Beschäftigten der Siemens-IT-Sparte SIS stellen sich auf mögliche harte Einschnitte ein. An diesem Donnerstag wolle das Management die Arbeitnehmervertreter bei einer außerordentlichen Sitzung des Firmen-Wirtschaftsausschusses über die geplante Neuausrichtung der Sparte informieren.

    Das sagte eine SIS-Sprecherin am Mittwoch in München und bestätigte damit Angaben des «Handelsblattes» (Mittwoch). Dem Bericht zufolge soll die Sparte mit den Einschnitten auf einen möglichen Verkauf vorbereitet werden. Nachdem 2009 fortgeschrittene Verkaufsverhandlungen mit der Deutschen Telekom geplatzt seien, wolle Siemens den Bereich nun in Eigenregie umbauen, hieß es in dem Bericht unter Berufung auf Unternehmenskreise.

    Bereits seit Monaten hatte es immer wieder Proteste von Beschäftigten gegeben. Laut «Handelsblatt» sieht das Restrukturierungskonzept einen Stellenabbau im vierstelligen Bereich vor. Die Kosten für den Umbau machten einen mittleren dreistelligen Millionen-Betrag aus, hieß es. Dazu wollte sich die Sprecherin nicht äußern. Spekuliert wird aber, dass mehrere tausend Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen könnten.

    In den vergangenen Jahren hatte Siemens mehrfach die Strategie und das Führungspersonal bei SIS gewechselt. Die Sparte soll im Juli erneut eine eigenständige Gesellschaft werden. Danach hält sich Siemens alle Optionen offen ­ ein Verkauf gilt als ebenso möglich wie ein Börsengang. In den vergangenen zwei Jahren sank der Umsatz von SIS nach Angaben des Blattes von 5,4 auf zuletzt 4,7 Milliarden Euro. Großkunden wie Nokia Siemens Networks orderten deutlich weniger. Hinzu kämen Managementfehler: So habe SIS beispielsweise das Outsourcing-Geschäft vernachlässigt. Auch der operative Gewinn sei zuletzt in Richtung Verlustzone gesunken.

    Derzeit hat SIS weltweit 35 000 Beschäftigte, davon 9700 in Deutschland. Den Stellenabbau wolle Siemens möglichst sozialverträglich gestalten, hieß es in dem Bericht

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