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Handy-Absatz um mehr als 13 Prozent gestiegen

dpa

Der weltweite Absatz von Handys ist im zweiten Quartal erneut kräftig gestiegen. Vor allem der Smartphone-Boom sorgte nach einer Erhebung des Marktforschungsunternehmens Gartner für ein kräftiges Plus von 13,6 Prozent auf weltweit 325,6 Millionen Handys.

Blackberry
Eine Frau liest eine E-Mail auf ihrem Blackberry. (Symbolbild)

Profitiert haben vor allem Hersteller wie Research in Motion (Blackberry) und die taiwanische Firma HTC, die unter anderem auf das Google-System Android setzt.

Die Konkurrenz der neuen Tablet-PCs, darunter das iPad von Apple, mache sich bei den Smartphone-Verkäufen noch nicht bemerkbar, sagte Gartner-Analystin Carolina Milanesi am Donnerstag. Ihrer Meinung nach bevorzugen Smartphone-Nutzer nach wie vor die handlicheren Geräte.

An der Spitze der Rangliste der zehn größten Hersteller steht weiterhin Nokia mit 34,2 Prozent, auch wenn der Branchenprimus erneut Marktanteile einbüßte. Die Smartphones der Finnen sind längst nicht so gefragt wie die anderer Hersteller. Samsung verringerte in der Aufholjagd auf Nokia den Abstand zusätzlich: Der Handyhersteller machte im Vergleich zum Vorjahr einen Prozentpunkt wett und landete nun bei 20,1 Prozent Marktanteil. Der südkoreanische Hersteller LG kam nur noch auf 9 Prozent (Vorjahr 10,7 Prozent).

Der Blackberry-Hersteller Research In Motion hielt sich auf Platz vier. Sein Debüt unter den weltweit zehn größten Handyherstellern gab HTC. Das taiwanische Unternehmen bemüht sich inzwischen mehr und mehr, die eigene Marke in den Vordergrund zu spielen. In der Vergangenheit lieferte HTC meist No-Name-Geräte an Netzbetreiber. Apple belegte mit rund 8,7 Millionen verkauften iPhones und einem Marktanteil von 2,7 Prozent Platz sieben.

Hersteller wie LG und Samsung kämpften mit niedrigen Preisspannen um jeden Prozentpunkt bei den Marktanteilen und heizen damit den Wettbewerb an. Weltweit ging der durchschnittliche Verkaufspreis zurück. Neben dem intensiven Wettbewerb machte Gartner-Analystin Milanesi auch den stärkeren Dollar dafür verantwortlich.

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