40.000
Aus unserem Archiv
Brüssel

EU annulliert erste Bewerbungsphase für kostensloses WLAN

dpa

Wegen technischer Probleme hat die EU-Kommission die erste Bewerbungsrunde für WLAN-Punkte an öffentlichen Orten in Europa annulliert.

Kostenloses WLAN
Kostenloses WLAN startet in New York.
Foto: Johannes Schmitt-Tegge – dpa

Einige Gemeinden hätten sich durch einen Fehler schon vor Beginn der offiziellen Frist bewerben können, teilte die zuständige EU-Kommissarin Mariya Gabriel in Brüssel mit. Weil sich jedoch jeder auf Grundlage der gleichen Bedingungen bewerben können sollte, erklärte sie die Bewerbungsrunde für ungültig. „Die Kommission steht fest zu den Prinzipien der Fairness, der Transparenz und der Zuverlässigkeit.“

Nach Plänen der EU-Kommission sollen in der EU bis 2020 bis zu 8000 kostenlose WLAN-Zugänge an öffentlichen Plätzen, in Bibliotheken, Museen oder in Parks entstehen. Kommunen können sich um Gutscheine bewerben, mit denen sie die Einrichtung der WLAN-Hotspots bezahlen. 120 Millionen Euro stehen dafür bereit. Eigentlich sollten in der ersten Runde zunächst 1000 Gutscheine in Höhe von 15 000 Euro an die schnellsten Bewerber vergeben werden.

Diese Gutscheine sollen nun zusammen mit dem zweiten Aufruf im Herbst vergeben werden. Die Gemeinden müssen mindestens drei Jahre WLAN mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabits pro Sekunde garantieren. Spätestens eineinhalb Jahre, nachdem der Gutschein vergeben wurde, muss der Internetzugang zur Verfügung stehen.

WIFI4EU

Internet & Computer
Meistgelesene Artikel
Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Das Wetter in der Region
Donnerstag

16°C - 30°C
Freitag

10°C - 22°C
Samstag

9°C - 19°C
Sonntag

14°C - 20°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

UMFRAGE
Was halten Sie von Maaßens Beförderung zum Staatssekretär im Innenministerium?

Hans-Georg Maaßen ist nach seinen umstrittenen Äußerungen zu ausländerfeindlichen Angriffen in Chemnitz seinen Posten als Verfassungsschutzpräsident los. Allerdings ist er nun zum Staatssekretär im Innenministerium befördert worden. Was halten Sie davon?

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!