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Die Regeln der Mobilfunkauktion

Bonn/Mainz (dpa) ­ Die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen am 12. April ist die bislang größte Auktion der Bundesnetzagentur. Zugelassen sind die vier deutschen Mobilfunkanbieter T-Mobile, Vodafone, E-Plus und O2 Telefónica. Unter den Hammer kommen vier Frequenzbereiche.

Davon sind vor allem die Frequenzen aus dem 800 Megahertz-Bereich begehrt, die sogenannte digitale Dividende. Diese Spektren sind frei geworden durch die Umstellung des Rundfunks auf die Digitaltechnik. Bei der Auktion in Mainz können die Unternehmen insgesamt auf ein Paket von 360 Megahertz bieten.

Mit der digitalen Dividende möchte die Bundesregierung die Breitbandversorgung der Menschen auf dem Lande, also deren Zugang zum schnellen Internet, verbessern. So müssen die Erwerber ab 1.1.2016 mindestens 90 Prozent der Bevölkerung in noch zu benennenden Städten und Gemeinden mit einem schnelle Internetanschluss versorgen. Der Ausbauplan erfolgt dabei nach vier Prioritätsstufen von Städten und Gemeinden mit 5000 Einwohnern und weniger bis 50 000 Einwohner und mehr.

Die Versteigerung der Frequenzen erfolgt wegen der Menge der zu vergebenen Spektren nach einem komplizierten Regelwerk. Während des Bietprozesses gibt es unter anderem Aktivitätsphasen, Mindestgebote und Bietbefreiungen. Auch sind die Unternehmen mit unterschiedlichen Bietberechtigungen ausgestattet: So dürfen die Marktführer T-Mobile und Vodafone bei der digitalen Dividende weniger Blöcke ersteigern.

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