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New York

Börsianerdenke: Geld machen mit Google-Streit

dpa

Googles Streit mit der chinesischen Regierung hilft vor allem einem: Dem örtlichen Suchmaschinen-Rivalen Baidu und dessen Aktionären. Experten schätzen, dass viele Chinesen umsteigen werden. Das macht Baidu – bereits Marktführer in der Volksrepublik – für Börsianer interessanter.

Die einflussreiche Investmentbank Goldman Sachs empfiehlt, die Aktie zu kaufen, und erhöhte am Dienstag ihr Kursziel von 575 auf 675 Dollar. Aktuell steht das an der US-Technologiebörse Nasdaq gehandelte Papier bei knapp 600 Dollar, Tendenz steigend. Zu Jahresbeginn – bevor der Streit eskalierte – mussten Anleger erst gut 400 Dollar berappen. Für viele Anleger hat sich die Auseinandersetzung um die Zensur von Suchergebnissen also schon gelohnt.

Seit Montagabend leitet Google die Besucher seiner chinesischen Website google.cn auf sein Portal in Hongkong um. Das, so glaubt Goldman-Sachs-Analyst James Mitchell, verlangsamt die Suche und treibt die Google-Nutzer schnurstracks in die Arme von Baidu.

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