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Auf die Boxen kommt es an: Musik hören mit dem Laptop

Berlin/München (dpa/tmn) – Lässt sich eine Stereoanlage durch ein Notebook ersetzen? Die Antwort auf diese Frage hängt wie so oft von den Ansprüchen des Einzelnen ab.

Boxen
Wer sein Notebook als Ersatz für die Stereoanlage nutzen will, braucht gute Lautsprecher. (Bild: Schierenbeck/dpa/tmn)

Laut Thomas Rau von der Zeitschrift «PC Welt» bieten 15 bis 17 Zoll große Laptops mit ihren integrierten Lautsprechern bereits «einen ordentlichen Sound» für Otto Normalmusikhörer. Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin sagt: «Über eingebaute Lautsprecher müssen wir nicht reden, die haben nur eine Alibifunktion».

Welche Qualität der Klang am Ende hat, hängt von mehreren Faktoren ab. Der erste ist, wie stark die Musik komprimiert ist. «Wer Musik als MP3 hört, braucht keine hochwertige Anlage», sagt Rau. Denn aus den ausgedünnten Digital-Songs könne kein satter Sound entstehen. Knaak widerspricht: Wurde die Musik mit 192 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) oder gar mit 256 kbit/s digitalisiert, sei der Klang «von einer CD nicht zu unterscheiden».

Bernhard Rietschel, Hardware-Experte der Zeitschrift «Audio», empfiehlt, vor dem Kopieren von CDs stets «verlustfrei speichern» anzuklicken. Das verbraucht zwar mehr Speicherplatz pro Song. Dafür kann das Album dann aber in vollkommener CD-Qualität abgespielt werden. Doch 90 Prozent des Klangs machten die Lautsprecher aus. Wer keinen Verstärker ins Zimmer stellen will, greift zu Aktivboxen mit integriertem Verstärker. Je nach Lautstärke, Frequenz und Größe des Raums müssen sie eine gewisse Größe haben. Für ein 20 Quadratmeter großes Zimmer beispielsweise sollten Lautsprecher mindestens 30 Zentimeter hoch sein.

Beim Thema Subwoofer scheiden sich wieder die Geister. Laut Rietschel brauchen ihn vor allem Leute, die den Bass gern in der Magengrube spüren. Für Zimmer-Lautstärke reichten auch zwei gute Aktivboxen aus. Knaak rät unbedingt zu 2.1-Systemen mit einem Subwoofer und zwei Satellitenboxen mit jeweils eigenem Hoch- und Tieftöner. Die Satelliten sollten jeweils mindestens das Volumen von zwei Milchtüten haben. Ohne den Subwoofer fehlten einfach die Bässe, das Klangbild werde verzerrt, so Knaak. Das sei allenfalls «was für Jugendliche, die sonst ihre Musik vom Handy hören.» Wer feinen Klang wünscht, darf allerdings nicht knausern. «Was unter 100 Euro kostet, kann man nicht nehmen.»

In der Regel lassen sich die Boxen einfach in den Audioausgang des Notebooks einstöpseln. Allerdings müsse dieser eine entsprechende Spannung liefern, sagt Rietschel. Ansonsten komme er vielleicht nicht mit der Last langer Kabel zurecht – oder der Nutzer könne nicht laut aufdrehen.

Rietschel empfiehlt eine drahtlose Audio-Übertragungsstrecke. Dabei funkt ein Sender am Laptop die Musik digital zu den Empfängern an den Lautsprechern, die überall in der Wohnung aufgestellt werden können. Wer den Raumklang gern ausgestreckt auf dem Sofa genießt, könne sich zusätzlich ein kostenloses App mit dem Namen «Remote» herunterladen: Damit lasse sich der Player auf dem Laptop per iPhone oder iPod fernsteuern.

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