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Neue iPad-Generation nächste Woche erwartet

New York (dpa). Apple stellt die zweite Generation seines Tablet-Computers iPad voraussichtlich kommende Woche vor. Das Unternehmen verschickte am Mittwoch (23. Februar) Einladungen zu einem Termin am 2. März in San Francisco.

Diese Einladung lässt klarer als sonst üblich erkennen lassen, um was es gehen wird: Hinter einem abgeknickten Kalenderblatt ist die Ecke eines iPads zu erkennen. Das Motto dazu lautet gewohnt unbescheiden: «Kommen Sie, um zu sehen, was das Jahr 2011 bestimmen wird.» Stunden zuvor hatte bereits das gewöhnlich gut informierte Technologie-Blog «All Things Digital» berichtete, dass Apple am kommenden Mittwoch (2. März) das nächste iPad präsentieren werde.

Die allgemeine Erwartung ist, dass das neue iPad leistungsfähigere Chips sowie eine oder zwei Kameras bekommen könnte. Einigen Berichten zufolge könnte es auch dünner werden als die im Frühjahr 2010 gestartete erste Generation. Uneins sind die Apple-Beobachter in der Frage, ob der berührungsempfindliche Bildschirm eine höhere Auflösung bekommt.

Mit einem neuen iPad wird fest gerechnet – allein schon weil in den vergangenen Wochen diverse Konkurrenten ihre Herausforderer- Tablets vorgestellt haben. Diese Geräte etwa von Motorola oder HTC laufen mit dem Google-Betriebssystem Android, viele haben bereits Kameras und schnellere Chips als das Original-iPad. Die neue Android-Version 3.0 «Honeycomb» ist auch speziell auf Tablet-Bedienung zugeschnitten.

Apple macht traditionell keine Angaben zu Produkt-Vorstellungen, deshalb wird immer viel über neue Geräte spekuliert. So gab es zuletzt widersprüchliche Berichte über ein günstigeres iPhone-Modell, das entweder kleiner wird als das aktuelle Apple-Handy («Bloomberg», «Wall Street Journal») oder eben doch nicht («New York Times»). Unmittelbar vor dem Bericht von «All Things Digital» kam auch die Spekulation auf, das «iPad 2» könne wegen Produktionsengpässen auf Herbst verschoben werden. Als sicher gilt aktuell eine baldige Aktualisierung der Apple-Notebooks.

Apple verkaufte im vergangenen Jahr rund 15 Millionen iPads und erneuerte damit den Markt der Tablet-Computer. Nach Berechnungen verschiedener Marktforschungsinstitute liegt der Marktanteil des iPads in diesem Segment bei rund 85 Prozent. Die Medienbranche setzt große Hoffnungen in das Gerät für den Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle. Zuletzt gab es jedoch Differenzen mit Apple, nachdem der Konzern ein neues Abo-Modell eingeführt hatte. Angesichts des Streits liebäugeln US-Verleger bereits mit der konkurrierenden Android-Plattform von Google.

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