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Fotografieren im Nebel

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Für Autofahrer ist er ein gefährliches Übel, für Fotografen dagegen ein außergewöhnliches Motiv: Nebel. Ihn im Bild festzuhalten, ist jedoch eine Herausforderung.

Denn gerade bei kontrastarmen Motiven ist das Fokussieren schwierig, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. Lässt sich die Schärfe an der Kamera manuell einstellen, sollten Fotografen diese Option wählen.

Außerdem sind Belichtungsreihen ein Muss, da bei dichtem Nebel auf den Belichtungsmesser kein Verlass ist. Die Reihen gelingen auch mit Kompaktkameras – sofern diese nicht nur mit einer Programmautomatik ausgestattet sind. Auch wenn durch den Nebel Sonnenschein dringt, ist eine relativ lange Belichtungszeit notwendig, sollen die Aufnahmen nicht unterbelichtet sein.

Arbeitet der Fotograf etwa mit einem 300-Millimeter-Objektiv an der Spiegelreflexkamera, sollte er die Spiegelvorauslösung wählen. Sonst können geringste Schwingungen durch den hochklappenden Spiegel bei einem Aufnahmeabstand um die 100 Meter und Belichtungszeiten von einer Sechzigstel- oder einer Dreißigstel-Sekunde unscharfe Bilder zur Folge haben. Auch auf den Weißabgleich kommt es an. Die Lichtverhältnisse machen es gegebenenfalls notwendig, ihn manuell zu verändern, damit Farbverfälschungen ausgeschlossen werden.

Die beste Zeit für Exkursionen in die Nebelwelt sind die frühen Morgenstunden. Dann reicht das Licht in jedem Fall aus. Wird hingegen am Abend aufsteigender Nebel fotografiert, sind die Lichtverhältnisse alles andere als optimal. Und es ist dann in vielen Fällen schwerer, die richtige Belichtungszeit zu finden.

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