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    Berlin

    Besserer Sound: Neues Audiozubehör für Mobiltelefone

    Guter Klang aus der Hosentasche: Auf der IFA in Berlin finden sich viele Geräte, die besseren Sound aus Handys kitzeln sollen - und das drahtlos. Auch schicke Ohrhörer gehören zu den Neuigkeiten fürs Hörvergnügen.

    City Scape-Serie von Philips
    Philips bringt neue On-Ear-Kopfhörer: Zur sogenannten City Scape-Serie gehören die Strada-Kopfhörer, deren Bügel von Schnürsenkel-Material umhüllt sind.
    Foto: Monique Wüstenhagen - DPA

    Blecherne Sounds aus dem Smartphone muss niemand akzeptieren. Denn auch wer nicht viel Geld investieren will, findet auf der Technikmesse IFA in Berlin (Publikumstage: 6. bis 11. September) an jeder Ecke Lautsprecher, mit denen Mobiltelefone zu kleinen HiFi-Anlagen werden. Vor allem im Bereich der Bluetooth-Boxen bieten die Hersteller neue Modelle an. Wer jedoch etwas besseren Klang möchte, sollte auf technische Feinheiten wie spezielle Übertragungs-Codecs achten. Oder gleich zu WLAN-Produkten greifen.

    Foldie aus der Philips-Serie City Scape
    Der Kopfhörer Foldie aus der Philips-Serie City Scape lässt sich komplett zusammenfalten. (Die Veröffentlichung ist für den dpa-Themendienst-Bezieher honorarfrei.)
    Foto: Monique Wüstenhagen

    So setzt der Hersteller Yamaha bei seiner Kompaktbox NX-P100 zwar auf Bluetooth, allerdings in einer verfeinerten Variante: Der Lautsprecher ist mit dem aptX-Codec kompatibel. Laut Manfred Barth von der Zeitschrift «Audio Video Foto Bild» ist dieser Codec für die Soundqualität der Musikübertragung via Bluetooth besser. Denn mit aptX werden höhere Datenraten übermittelt. Allerdings muss nicht nur der Lautsprecher den Codec unterstützen, sondern auch das Smartphone. «Im Moment unterstützen das nur wenige Boxen, und es ist auch teurer. Das wird man nicht in einer Preisklasse von 70 oder 80 Euro finden.»

    AKG K323
    In verschiedenen Farben und mit Fernbedienung erhältlich: der In-Ear-Kopfhörer K323 von AKG.
    Foto: Monique Wüstenhagen - DPA

    Andere Firmen bleiben also beim Bluetooth-Funk mit herkömmlichen Datenraten. Auf diese Weise lässt zum Beispiel JBL seinen Lautsprecher Spark die Musik vom Handy abspielen. Allerdings ist der bunte Kegel auf das Stromnetz angewiesen. Anders der JBL Voyager, ein tragbarer Lautsprecher: Ihn können Nutzer an eine Dockingstation anschließen, in der ein eingebauter Subwoofer den Sound gleich mit Bass anfüttert.

    Harman Kardon Esquire
    Edles Design: Der Esquire von Harman Kardon hat ein Aluminium-Gehäuse und Elemente aus echtem Leder.
    Foto: Monique Wüstenhagen - DPA

    Der Esquire von Harmon Kardon ist ebenfalls kabellos und unterstützt die Funktechnik NFC (Near Field Communication). Das Gerät soll vor allem mit edlem Design überzeugen, seine Hörmuscheln sind mit Leder besetzt. Soll es per Handy angesteuert werden, achten Nutzer besser darauf, dass ihr Telefon NFC-fähig ist.

    Harman Kardon BDS
    Das neue Multifunktionsgerät BDS von Harman Kardon kann zum Beispiel Musik vom Smartphone auf stärkere Lautsprecher übertragen.
    Foto: Monique Wüstenhagen - DPA

    Die generelle Entwicklung aktueller Bluetooth-Boxen sieht der Audioexperte Manfred Barth positiv - mit Blick auf Qualität und Preis. «Man kann heute schon für 50 bis 80 Euro Bluetooth-Geräte bekommen, die ganz gut klingen.» Wer mehr will, müsse auch mehr Geld in die Hand nehmen und in WLAN-Lautsprecher investieren. Allerdings halte hier der Akku nicht so lange wie bei vielen Bluetooth-Boxen.

    Yamahas NX-P100
    Yamahas Kompaktbox NX-P100 ist mit dem aptX-Codec kompatibel, der bei Bluetooth eine bessere Soundqualität bietet.
    Foto: Yamaha - DPA

    Unentschlossenen gibt Barth eine kleine Hilfestellung: «Die Grundfrage ist: Wofür brauche ich das Gerät?». Wer Musik für unterwegs wolle, für den reichten meist Bluetooth-Boxen. Aber: «Ins Wohnzimmer würde ich mir nie was mit Bluetooth stellen», sagt der Experte.

    JBL Spark
    Der Spark von JBL spielt die Musik vom Handy ganz bequem via Bluetooth-Verbindung ab.
    Foto: Monique Wüstenhagen - DPA

    Wer seine Musik vom Smartphone in den eigenen vier Wänden auf stärkere Lautsprecher übertragen will, der kann zum Beispiel auf das Multifunktionsgerät BDS von Harman Kardon zurückgreifen, das in neuer Generation ab Oktober erhältlich sein soll. Neben Musik aus dem Heimnetz spielt das System auch Blu-rays und DVDs ab, weswegen es der Hersteller als Heimkinosystem vermarktet. Die neue BDS-Generation verfügt über Antennen für Bluetooth und WLAN. Sie unterstützt sowohl den verbreiteten Standard DLNA als auch die Apple-Technologie Airplay. Auch Sonys HAP-S1 Compact HDD Festplattenplayer beherrscht die Musikwiedergabe per WLAN - wie zahlreiche andere Kompaktanlagen auf der IFA auch.

    JBL Voyager
    Portabler Lautsprecher: Den JBL Voyager mit eingebautem Subwoofer können Nutzer zu Hause an eine Dockingstation anschließen.
    Foto: Monique Wüstenhagen - DPA

    Wer ein Smartphone besitzt, hat meist auch immer Kopfhörer dabei. Auch hier sind auf der IFA etliche Neuigkeiten zu sehen. Philips bringt eine neue Reihe von On-Ear-Hörern auf den Markt, die die Firma City-Scape-Serie getauft hat. Fünf Varianten, die vor allem mit ihrem Style punkten sollen, gibt es: So ist das Design der sogenannten Uptown Hörer von Fahrrädern inspiriert, und die Foldies lassen sich - daher der Name - komplett zusammenfalten.

    Im Bereich In-Ear hat AKG nach eigenen Angaben «die kleinsten Stecker zu bieten, die momentan auf dem Markt erscheinen». Die K323 bezeichneten Kopfhörer gibt es in verschiedenen Farben, eine Fernbedienung gegen Aufpreis.

    Siegfried Nehls, der seit fast 40 Jahren ein HiFi-Atelier in Berlin betreibt, rät Verbrauchern, sich vor dem Kopfhörerkauf klarzumachen, in welchen Situationen der Hörer zum Einsatz kommen soll. «Wenn ich beim Sport bin, brauche ich einen Hörer, der auf dem Ohr sitzt», erklärt er. So falle er nicht heraus, und der Jogger kann sich besser bewegen.

    Damit der On-Ear-Hörer wirklich fest sitzt, sollte der Bügel aus Metall sein. Dann können ihn die Nutzer durch Nachbiegen auf ihre Kopfform anpassen. Beim In-Ear muss der Pfropfen passen, damit nichts wackelt. Und auch der Zuspieler, in vielen Fällen wohl ein Handy, sollte sicher verstaut sein.

    Webseite der IFA

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