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Bei JPEG-Komprimierung auf Qualität achten

Frankfurt/Main (dpa/tmn) – Das JPEG-Bildformat ist populär – kein Wunder. Schließlich sind so codierte Fotos nahezu uneingeschränkt auf allen Geräten, vom Rechner bis zum Fernseher, und von fast allen Programmen darstellbar.

Mit zum Erfolg des Formats beigetragen hat seine Eigenschaft, die Bildinformationen zu komprimieren und gleichzeitig zu entwickeln. Komprimiert werden die Bilddaten, damit möglichst viele Fotos wenig Speicherplatz benötigen. Je höher aber der Kompressionsgrad, umso größer ist auch die Gefahr eines Qualitätsverlustes, warnt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt.

Dieser Verlust mache sich vor allem in der Detailwiedergabe und den Farbabstufungen bemerkbar. Eine Besonderheit des JPEG-Formats, das an der Dateiendung jpg zu erkennen ist, besteht darin, dass der Fotograf den Grad der Kompression bestimmen kann. Allerdings erhöht sich die Gefahr eines Qualitätsverlustes durch häufiges Öffnen und erneutes Abspeichern. Ein JPEG sollte also nicht zu oft bearbeitet und überspeichert werden.

Eine verlustfreie Speicherung von Bilddaten gestatten dagegen die ebenfalls populären Formate RAW und TIFF. Bei der RAW-Datenspeicherung werden alle vom Sensor erfassten Rohdaten unbearbeitet gespeichert. Die TIFF-Datei enthält dagegen das bereits entwickelte, aber weitestgehend verlustfreie Bild.

Das RAW-Format erlaubt es dem Fotografen, nach der Aufnahme bestimmte Parameter wie Weißabgleich, Belichtung oder Kontrast zu verändern. Nachteil: Nahezu jeder Kamerahersteller nutzt sein eigenes Rohdatenformat. Diese sind untereinander nicht kompatibel.

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