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    Schöner wohnen mit Eva Padberg

    Dass erfolgreiche Models eigene Modelinien herausbringen, ist nichts Besonderes. Eva Padberg probiert etwas anderes: Sie arbeitet mit einem Onlinemöbelhändler zusammen und hat dort ihre Lieblingsstücke zum Kauf versammelt. Grund für uns, mit ihr übers Wohnen und Einrichten zu reden.

    Eva Padberg liebt Kissen – die hat sie in Hülle und Fülle zu Hause, erzählt sie uns im Interview.
Foto: SE7ENTYN9NE / home24
    Eva Padberg liebt Kissen – die hat sie in Hülle und Fülle zu Hause, erzählt sie uns im Interview.
    Foto: SE7ENTYN9NE / home24

    Von unserem Journalchef Michael Defrancesco

    Sie veröffentlichen derzeit eine zweite Kollektion mit dem Onlinemöbelhändler home24. Wie sind Sie zu Hause eingerichtet? Können Sie uns eine virtuelle Führung durch Ihre Lieblingsräume geben?
    Unser Haus in Berlin ist zum Teil sehr offen gestaltet. Küche und Wohnzimmer sind quasi ein großer Raum. Mein Mann und ich haben oft Freunde zu Besuch, und da war es uns wichtig, dass auch die Räume ein Gefühl von Gemeinsamkeit vermitteln. Bei den Farben halte ich es bis auf einige Ausnahmen eher gedeckt. Viele Naturtöne wie Creme, Dunkelgrün und Grau sowie Holztöne dominieren. Ein Hingucker, der das Ganze bricht, ist der türkisfarbene Ohrensessel in meinem Wohnzimmer. Bei meinem Einrichtungsstil lege ich mich nicht fest. Ich bin kein Fan vom perfekt geplanten Interior und mag es lieber, wenn ein Raum eine Geschichte erzählt und bewohnt aussieht. Ich mixe gern Alt mit Neu. Ein paar Designerstücke haben wir auch, zum Beispiel eine sehr aufwendige, mit Stuck verzierte große Leuchte über dem Esstisch. Die ist immer ein gutes „Talking Piece“, wenn Leute zum ersten Mal da sind. Diese besonderen Teile kombinieren wir mit Fundstücken vom Flohmarkt und Mitbringseln von unseren Reisen wie zum Beispiel Keramikschalen aus der Provence.


    Wer hat bei Ihnen zu Hause das Sagen in Sachen Einrichtung?
    Bei uns herrscht da eigentlich Gleichberechtigung. Ich bin eher der bunte Typ, der gern verschiedene Stile mixt und hier mal ein Reisemitbringsel und da mal ein Flohmarktfundstück mit Designteilen mixt. Ich dekoriere gern mit Kissen, Decken oder Kerzengläsern, so sammelt sich schnell mal recht viel an. Deshalb ist es gut, dass mein Mann etwas reduzierter ist und er dann wieder ein bisschen Ordnung und Ruhe reinbringt. Und er hat natürlich ein Mitspracherecht, was die Einrichtung angeht. Ich würde nie fünf knallpinke Kissen aufs Sofa legen, wenn ihm das nicht gefällt! Da haben wir zum Glück einen ähnlichen Geschmack.


    Sind Sie der Typ Duftkerze?
    Meinen Sie damit einen kitschigen Romantiker? Ich mag es jedenfalls, wenn nicht alles zu clean und durchgestylt ist, sondern wenn unterschiedliche Farben, Muster und Formen aufeinandertreffen und die Wohnung so erst richtig lebendig wirkt. Deswegen findet man bei mir zu Hause auch mal das ein oder andere Flohmarktstück, das mancher vielleicht als kitschig bezeichnen würde. Kerzen sind für mich auf jeden Fall ein wichtiges Dekoelement und werden in Gläsern und Windlichtern in Gruppen verteilt, allerdings brennt bei mir nie mehr als eine Duftkerze, das wird mir sonst geruchstechnisch zu bunt.

    Wie hoch ist der Ordentlichkeits-Quotient in Ihrer Wohnung? Von 
null (katastrophal) bis zehn (kommen Sie vorbei und machen Sie ein Shooting)?
    Hm, das hängt immer davon ab, wie viel ich zu tun habe. Vor allem wenn ich viel unterwegs bin und sich ein Termin an den anderen reiht, dient mein Zuhause nur zum Abstellen von Taschen und Koffern. Dann kann es schon mal ziemlich chaotisch werden … Aber ich gelobe immer wieder Besserung.

    Wer räumt bei Ihnen zu Hause auf?
    Einmal die Woche unsere gute Fee und sonst immer derjenige, der gerade Zeit hat.

    Wie oft räumen Sie die Möbel in Ihrer Wohnung um?
    Das passiert eigentlich fast nie. Bei unserer Wohnung in Berlin waren wir schon in der Bauphase in die Planung involviert und haben direkt am Anfang schon entschieden, was wo stehen soll. Es gab bisher keinen Grund, daran etwas zu ändern.

    Ist es ein Klischee, dass Frauen ständig die Wohnung neu möblieren müssen?
    Bei uns hält sich das jedenfalls die Waage. Wir probieren beide gern mal was Neues – sei es jetzt eine neue Farbe an der Wand, oder eben auch ein neues Möbelstück. Mein Mann ist Diplom-Restaurator, deshalb beschäftigt er sich generell gern mit Möbelstücken und kennt sich auch wahnsinnig gut mit Farben und Kombinationen aus.

    Wenn Freunde umziehen und Sie ins neue Heim einladen: Worauf achten Sie als Erstes?
    Vor allem beeindruckt es mich, wenn die Wohnung so richtig schön aufgeräumt ist – da frage ich mich dann immer, wie man das hinbekommt (lacht). Aber vor allem lasse ich mich von anderen Wohnungen inspirieren und achte deshalb besonders auf ausgefallene Ideen und schöne Zusammenstellungen, bei denen man auch ein bisschen den Menschen dahinter erkennt.

    Sagen Sie Ihren Freunden, was Ihnen gefällt und was nicht?
    Das hängt ganz davon ab, wie nah man sich steht. Meiner besten Freundin würde ich schon mal sagen, wenn ich finde, dass man was verbessern könnte, das muss eine gute Freundschaft vertragen.

    Was muss eine Wohnung haben, damit Sie sich wirklich wohlfühlen?
    Viele gemütliche Textilien: Teppiche, Kissen und Vorhänge sind bei mir zu Hause einfach unersetzlich. Vor allem Kissen habe ich in Hülle und Fülle. Manchmal bleibt da sogar kaum noch Platz zum Sitzen … Ab und zu tausche ich die Kissen dann auch mal aus, so kann man ohne großen Aufwand neue farbliche Akzente setzen. Ich achte dabei immer darauf, unterschiedliche Materialen, Strukturen und Farben zu kombinieren. So schafft man eine besonders wohnliche Atmosphäre.

    Was war die hässlichste Wohnstätte, in der Sie hausen mussten im Lauf Ihrer Karriere?
    Es gab einige sehr unglamouröse Apartments und Hotelzimmer, das gehört zu dem Job eben auch dazu. Mein erstes Modelapartment in New York hatte zum Beispiel kein einziges Fenster, dafür aber fünf Schlafzimmer mit je zwei Einzelbetten.

    Wie haben Sie es dort ausgehalten?
    Ich war damals noch sehr jung und fand das gar nicht so schrecklich. Ich war sowieso den ganzen Tag auf Castings unterwegs und nur zum Schlafen in der Wohnung. Das Aufstehen morgens ist mir allerdings schwer gefallen, da es ja nie Tageslicht gab.

    Sind Sie ein Typ für eine WG?
    Mein Mann und ich haben früher sogar in einer WG gelebt. Aber mittlerweile genießen wir es natürlich auch, unsere eigenen vier Wände zu haben.

    Was wäre der Traum-Ort zum Wohnen für Sie?
    Da ich schon viele Sommer dort verbracht habe und es mich immer wieder hinzieht, würde ich sagen: die Provence. (lacht) Ich liebe die Landschaft und den Duft von Lavendel, den fantastischen Wein und das leckere Essen. Für mich ist das einfach ein magischer Ort, an dem ich entspannen und Kraft tanken kann. Also definitiv einer meiner Lieblingsorte; an dem ich nichts dagegen hätte, alt zu werden.

    Wissenswertes:

    Eva Padberg wurde 1980 in Bad Frankenhausen in Thüringen geboren. 1995 bewarb sie sich bei der „Bravo Girl und Boy“-Wahl. Sie kam unter die ersten zehn Teilnehmer und erhielt die Gelegenheit für Probeaufnahmen für Louisa Models in München. 1998, nach ihrem Abitur, begann sie ihre professionelle Modelkarriere. Sie arbeitete in Paris, Tokio und New York für Ralph Lauren und Calvin Klein und lief auf verschiedenen Prêt-à-porter-Schauen. Seit 2003 ist Padberg das Gesicht für die Make-up-Marke Astor. Neben ihrer Modelkarriere tritt Padberg auch als Moderatorin, Jurorin und Laudatorin auf. Sie setzt sich für karitative Projekte wie das SOS-Kinderdorf ein und ist Unicef-Botschafterin. Mit ihrem Label Ce’Nou kreiert sie derzeit wieder für den Onlinemöbelhändler home24 eine eigene Möbelkollektion.

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