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    New York

    Woody Allen weist Missbrauchsvorwürfe zurück

    Woody Allens Adoptivtochter hat erneut schwere Anschuldigungen gegen den 78-Jährigen erhoben. Doch der fühlt sich falsch verstanden. Seine Ex-Partnerin Mia Farrow habe die Tochter aufgestachelt.

    Woody Allen
    Woody Allen wehrt sich gegen die Anschuldigungen seiner Adoptivtochter.
    Foto: Claudio Onorati – DPA

    Eine Woche nach den erneut hervorgebrachten Missbrauchsvorwürfen seiner Adoptivtochter hat der Filmemacher Woody Allen die Anschuldigungen öffentlich zurückgewiesen. Er habe Dylan Farrow nie missbraucht, er habe sie geliebt, schrieb der 78 Jahre alte Oscar-Preisträger in einem Beitrag für die «New York Times». Sie sei von ihrer Mutter Mia Farrow dazu gebracht worden, ihn zu hassen. Die 28 Jahre alte Dylan Farrow hatte vergangene Woche bekräftigt, sie sei mit sieben Jahren zum ersten Mal missbraucht worden.

    «Ich fand die Anschuldigungen so aberwitzig, dass ich keinen zweiten Gedanken daran verschwendet habe», schrieb Allen jetzt. Die Familie habe in einer bitteren Trennung gesteckt. Die Vorwürfe seien so durchsichtig gewesen, dass er nicht einmal einen Anwalt genommen habe.

    «Ganz naiv dachte ich, die Vorwürfe würden sich in Luft auflösen, denn natürlich hatte ich Dylan nicht missbraucht und jeder vernünftige Mensch würde die List hinter den Anschuldigungen erkennen.» Mia Farrow, gerade in der Trennung von Allen, habe Dylan sofort zum Arzt gebracht, dort habe die Kleine aber nichts von Belästigung gesagt.

    «Mia ging daraufhin mit ihr ein Eis essen und als sie zurückkamen, erzählte Dylan plötzlich eine andere Geschichte.» Eine mehrmonatige Untersuchung von Polizei und Ärzten habe ergeben, dass Dylan nicht von ihm belästigt worden sei. «Geht es noch klarer?»

    Dylan Farrow hatte vor einer Woche ebenfalls in der «New York Times» geschrieben: «So lange ich mich erinnern kann, hat mein Vater Dinge getan, die ich nicht mochte.» Sie leide noch heute: «Ich war von Schuldgefühlen geplagt, dass ich ihn in die Nähe anderer kleiner Mädchen gelassen hatte. Ich hatte Angst, von Männern berührt zu werden. Ich entwickelte eine Essstörung. Ich habe mich selbst verletzt.»

    Hollywood habe alles noch schlimmer gemacht. «Alle, bis auf ein paar wertvolle wenige (meine Helden), verschlossen die Augen.» Kollegen, Sender und Kritiker hätten Allen gefeiert. «Jedes Mal, wenn ich das Gesicht meines Schänders sah – auf einem Plakat, einem T-Shirt, im Fernsehen, konnte ich meine Angst nur so lange verbergen, bis ich allein war und zusammenbrechen konnte.»

    Allen war erst vor drei Wochen für sein Lebenswerk mit einem Golden Globe geehrt worden. Zum Privatleben des Oscar-Gewinners gab es aber immer wieder Gerüchte, Schlagzeilen und Untersuchungen. So ist Allen seit 1997 mit der fast 40 Jahre jüngeren Soon-Yi Previn verheiratet. Previn ist die Adoptivtochter von Allens langjähriger Lebenspartnerin Mia Farrow, die auch Dylan Farrows Adoptivmutter ist. Jahrelang hatte Allen in der Beziehung mit Farrow als Vater der Mädchen fungiert.

    Woody Allen in der New York Times

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