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Sven Regener liebt seine Romanfiguren

Das Kreuzberg der Vorwende-Zeit lässt ihn nicht los: Sven Regener schwelgt in Nostalgie.

Buchmesse Frankfurt – Sven Regener
Der Autor und Musiker Sven Regener auf der Buchmesse in Frankfurt am Main.
Foto: Arne Dedert – dpa

Frankfurt/Main (dpa) – Sven Regener, Erfinder von „Herr Lehmann“, identifiziert sich mit seinen Romanfiguren am liebsten selbst. Wenn er sich dann über die einzelnen Charaktere in den Büchern lustig mache, „lacht man über sich selbst“, sagte der Musiker und Bestsellerautor am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse.

Er habe gelernt, dass „Humor auch immer etwas Verletzendes“ habe. Ob man über andere oder sich lache, mache dann einen großen Unterschied aus.

In seinem neuen Roman „Wiener Straße“ kehrt Regener zurück ins Kreuzberg zu Anfang der 1980er Jahre – mit all seinen Freaks und bunten Vögeln. Er könne darüber am besten schreiben, weil er wie seine Figuren damals Anfang 20 gewesen sei und dies erlebt habe, sagte Regener. West-Berlin habe damals auch eine „Explosion“ erlebt in Musik und auch der Kunst.

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