40.000
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Hamburg

Studio Hamburg ehrt den Nachwuchs

Der Günter-Strack-Fernsehpreis für Nachwuchsdarsteller geht in diesem Jahr an Claudia Eisinger und Mirco Kreibich. Eisinger spielte im Film «13 Semester» eine Studentin und zeigte dabei nach Ansicht der Jury eine «wohltuende Vielschichtigkeit».

Studio Hamburg Nachwuchspreis
Claudia Eisinger ist beste Nachwuchsschauspielerin.

Kreibich mimte im «Tatort: Tödlicher Einsatz» einen rauschgiftabhängigen Mordverdächtigen – «überzeugend und bewegend», wie die Juroren meinten. Beide Gewinner stammen aus Berlin und absolvierten dort die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.

Zur Verleihung der Studio Hamburg Nachwuchspreise waren am Donnerstagabend 1000 Gäste aus der Film- und Fernsehbranche aufs Studio-Gelände in Hamburg geladen. Angekündigt waren Prominente wie Jan Fedder, Hannelore Hoger, Dieter Pfaff, Katharina Wackernagel und Kai Wiesinger. Als Laudatoren hatten die Veranstalter neben anderen die Schauspieler Ulrich Matthes und Charly Hübner verpflichtet, als Moderatorin der Gala Entertainerin Ina Müller.

Als Gewinner der insgesamt mit 40 000 Euro dotierten Studio- Hamburg-Nachwuchspreise kürten die Juroren Oliver Kienle für «Bis aufs Blut» (Regie) sowie jeweils für den Film «Shahada» Burhan Qurbani (Drehbuch) und Leif Alexis (Produktion). Den Publikumspreis für den besten Kurzfilm sicherte sich Enno Reese mit «Zwei Zimmer, Balkon». Den Hamburger Krimipreis zu Ehren des Regisseurs Jürgen Roland (1925-2007) holte Regisseur Markus Imboden für «Mörder auf Amrum».

Die Nachwuchspreise wurden 1997 ins Leben gerufen. Eine Jury aus Filmschaffenden, Produzenten, Sendervertretern und Filmjournalisten wählt die Sieger, der Publikumspreis wird per Internet-Voting ermittelt. Seit zehn Jahren wird im Rahmen der Veranstaltung der Günter-Strack-Fernsehpreis in Gedenken an den 1999 gestorbenen Schauspieler vergeben, seit drei Jahren auch der Hamburger Krimipreis. In diesem Jahr sollte die Gala zugleich an die Gründung Studio Hamburgs vor 50 Jahren erinnern.

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