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    Oprah Winfrey verabschiedet sich ganz allein

    Chicago/New York (dpa) - Die erfolgreichste Talkshow der Welt ist Fernsehgeschichte. Am Mittwochnachmittag (Ortszeit) haben die amerikanischen Sender die letzte Folge der Oprah-Winfrey-Show ausgestrahlt. Gut 25 Jahre lang hatte die heute 57-Jährige jeden Tag um vier Schicksale geschildert, Lebenshilfe gegeben und Produkte vorgestellt. Damit wurde sie zur Milliardärin und zur einflussreichsten Medienfrau der USA, wenn nicht der Welt.

    Oprah Winfrey
    Oprah Winfrey ist mit ihrer nachmittäglichen Talkshow zur Milliardärin, Präsidentenvertrauten und erfolgreichsten Medienfrau der USA geworden.
    Foto: DPA

    Die letzte Sendung war nicht das erwartete Großaufgebot der Stars. Stattdessen bestritt «Oprah» die Sendung völlig allein. Die Stunde war ein einziger Monolog, unterbrochen nur von Ausschnitten aus alten Sendungen - und Werbung natürlich, für die eine Million Dollar (gut 700 000 Euro) pro halbe Minute fällig waren.

    Winfrey zeigte noch einmal die Bilder von ihren ersten Gehversuchen beim Fernsehen. «Ich war damals einfach froh, einen Job zu haben», sagte die frühere Sozialhilfeempfängerin. «Und wie man an den Bildern sieht, hatte ich weder einen Modeberater noch einen guten Friseur.» Andere Ausschnitte erinnerten noch einmal an Höhepunkte, besonders rührende Geschichten und außergewöhnliche Gäste. Und sie gab wieder viel Lebenshilfe: «Das wichtigste im Leben ist Selbstvertrauen! Es gibt nur einen, der für Dein Leben verantwortlich ist. Und das bist Du!»

    Und weiter: «Es war ein Privileg für mich, zu Ihnen sprechen zu dürfen. In diesem Studio, in diesem Land, in 150 Ländern der Erde.» Sie habe immer Lehrerin werden wollen. «Und deshalb war ich jeden Tag hier, im größten Klassenraum der Erde.» Zuletzt vergoss die 57-Jährige Tränen. «Aber ich sage nicht "good bye". Ich sage: "Bis zum nächsten Mal!"»

    Im November 2009 hatte sie den Abschied von der Show verkündet. Um die letzte Ausgabe war seit Monaten gerätselt worden. Insbesondere die Frage, wer der letzte Gast sein könne, bewegte die Gemüter. Letztlich war sie allein. Allerdings gibt es nach wie vor genügend «The O» im Fernsehen: Seit Januar hat sie ihren eigenen Kanal.

    Winfreys Website

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