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Koblenz

Museumsschiff hat am Koblenzer Moselufer angelegt

Ein schwimmendes Museum hat am Koblenzer Moselufer angelegt: Noch bis zum 11. April bittet die Vlotburg täglich von 11 bis 18 Uhr zur Zeitreise ins Mittelalter.

Die Vlotburg liegt am Moselufer.
Die Vlotburg liegt am Moselufer.

Koblenz – Ein schwimmendes Museum hat am Koblenzer Moselufer angelegt: Noch bis zum 11. April bittet die Vlotburg täglich von 11 bis 18 Uhr zur Zeitreise ins Mittelalter. Gezeigt wird die Faszination von Burgen, Rittern und Burgfräuleins, aber auch der Alltag.

Das Schiff zeigt die Faszination der Ritter, Burgen und Fräuleins des Mittelalters. Und es zeigt auch das Alltagsleben, das gar nicht immer so einfach war. Die Gewänder, die die Menschen trugen, das Essen, das sie aßen, und wie sie es zubereiteten – all das wird Thema in der Ausstellung sein. Und zwar in einem ganz besonderen Ausstellungsraum. "Alle Ausstellungsstücke und Lebensumgebungen wurden auf einem 50 Meter großen Binnenschiff zusammengetragen, nachgebaut und ausgestellt", heißt es in einer Pressemitteilung des Schiffseigentümers. "Nicht nur die Exponate sind überraschend, auch das Schiff selbst ist als Burg einfach anders und weckt die Neugierde auf das Wissen zu dieser Zeit."

Der Schiffseigner Lenny Vries ist vor rund 50 Jahren im Urwald Surinams aufgewachsen. Schon von Kindesbeinen an war er vom Mittelalter fasziniert. Vor zirka 30 Jahren kam er nach Holland und fing dort an, sich intensiver mit dem Mittelalter zu beschäftigen. In den 80er-Jahren hatte er dann mithilfe seiner Familie so viele Museumsexponate gesammelt, dass es für die erste Wanderausstellung gereicht hat. Seit diesem Zeitpunkt reiste Lenny Vries mit seinem mittelalterlichen Museum durch die Niederlande, Frankreich, Österreich, Belgien und Deutschland. Sein letztes Projekt ist das Mittelalterliche Foltermuseum in Freiburg im Breisgau.

Hier wollte er nur ein Jahr bleiben, aber er lernte seine jetzige Lebensgefährtin kennen. Gemeinsam entwickelten sie den Traum vom mittelalterlichen Schiff. 2003 kauften die beiden das Binnenschiff Andisa. Gemeinsam mit seinem Freund, dem Schreiner Jan Westerhuis, schaffte Lenny Vries es, aus dem runtergekommenen Schiff ein schwimmendes Museum zu machen. Letztlich dauerte es drei Jahre bis zur Vollendung.

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