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Gottschalk versteht Twitter als „Lizenz zum Blödeln“

An seinem ersten Shitstorm arbeitet Thomas Gottschalk noch, der seit einigen Monaten voller Lust und Leidenschaft twittert. Inzwischen hat er schon über 50 000 Follower.

Thomas Gottschalk
Thomas Gottschalk twittert für den Weltfrieden.
Foto: Karlheinz Schindler – dpa

Köln (dpa). Fernseh-Ikone Thomas Gottschalk hat noch keinen seiner Tweets bereut. „Der erste Shitstorm steht noch aus. Ich arbeite dran“, sagte der 67-jährige Moderator dem Branchendienst „DWDL.de“. Twitter sei für ihn „keine Klagemauer oder Beschwerdeabteilung, eher eine Lizenz zum Blödeln“, erklärte Gottschalk.

Er hat den Kurznachrichtendienst erst in den vergangenen Monaten für sich entdeckt und unter dem Twitternamen@herbstblond inzwischen fast 51 000 Follower. Gottschalk guckt regelmäßig nach deren Reaktionen: „Die Quote war mir nie egal. Man schaut immer, was man wert ist. Das kann man gar nicht verhindern“, sagte er. „Es gibt aber auch Tage, da interessiert mich die ganze Twitterei überhaupt nicht.“

In seiner Familie gebe es keinen Protest gegen sein verstärktes Twittern: „Meine Kinder machen sich zwischendurch lustig über meine Tweets und meine Frau hat keine Ahnung, was ich da treibe“, sagte er im Interview. An den Kurznachrichten schätze er, seinem Publikum direkt seine Meinung sagen zu können. „Das hat nicht nur Trump begriffen. Im Gegensatz zu ihm twittere ich für den Weltfrieden.“

Thomas Gottschalk bei Twitter

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