40.000
Aus unserem Archiv

Echo-Eklat: Peter Maffay fordert Rücktritte

Die Echo-Verleihung sorgt weiter für Diskussionen. Peter Maffay fordert jetzt Konsequenzen.

Peter Maffay
Peter Maffay fordert Konsequenzen.
Foto: Friso Gentsch – dpa

Berlin (dpa). Nach der umstrittenen Echo-Verleihung an die Rapper Kollegah und Farid Bang hat der Sänger Peter Maffay einen Rücktritt der Verantwortlichen gefordert.

„Zur Tagesordnung jetzt überzugehen, geht nicht. Es muss eine Aufarbeitung geben“, schrieb Maffay am Montag auf seiner Facebook-Seite.

Die beiden Rapper waren bei der Echo-Verleihung vergangene Woche für einen Song ausgezeichnet worden mit den Zeilen: „„Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“ und „Mache wieder mal 'nen Holocaust, komm' an mit dem Molotow“. Der verantwortliche Bundesverband Musikindustrie hatte nach einer Welle des Protests schließlich Änderungen am Konzept des Musikpreises angekündigt.

Das reiche nicht aus, kritisierte Maffay. „Die Konsequenz aus den Vorfällen sollte sein: Die Verantwortlichen nehmen ihren Hut und an ihre Stelle treten glaubhafte Personen, die für die Zukunft die nötige Transparenz garantieren“, schrieb er.

Die Verleihung sei gerade angesichts der deutschen Vergangenheit eine „Ohrfeige für das demokratische Verständnis in unserem Land“, so Maffay. Zudem habe sich der Echo zu einem reinen Vermarktungsmodell entwickelt. „Es geht um Geld, um Marktanteile und um Selbstdarstellung. Die Künstler selbst sind nur noch Statisten.“

Facebook-Eintrag Peter Maffay

Internetseite Echo

Magazin
Meistgelesene Artikel
Anzeige
epaper-startseite
Anzeige
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
  • Lokalticker
  • Regionalsport
  • Newsticker
Das Wetter in der Region
Samstag

12°C - 21°C
Sonntag

9°C - 20°C
Montag

5°C - 16°C
Dienstag

5°C - 15°C

Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

UMFRAGE
Was halten Sie von Maaßens Beförderung zum Staatssekretär im Innenministerium?

Hans-Georg Maaßen ist nach seinen umstrittenen Äußerungen zu ausländerfeindlichen Angriffen in Chemnitz seinen Posten als Verfassungsschutzpräsident los. Allerdings ist er nun zum Staatssekretär im Innenministerium befördert worden. Was halten Sie davon?

Anzeige
Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz
Event-Kalender
Veranstaltungstipps

Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!