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Daniel Kehlmann mag Gespenstergeschichten

Warum er Gespenster mag, das weiß Daniel Kehlmann auch nicht so genau. Tatsache aber ist, dass die Phantome in seinen Romanen immer präsenter werden.

Daniel Kehlmann
Daniel Kehlmann wird als Autor immer grusliger.
Foto: Arne Dedert – dpa

New York (dpa). Der Schriftsteller Daniel Kehlmann ist Fan von Gespenstergeschichten. „Ich mochte Geister schon immer, ich weiß auch nicht genau warum“, sagte der 42-Jährige bei einer Veranstaltung an der New York University am Montagabend (Ortszeit).

In viele seiner Bücher habe er deshalb Gespenster eingebaut, auch in seinen Bestseller „Die Vermessung der Welt“ – „die waren aber nicht gruselig“. Seine 2016 veröffentlichte Erzählung „Du hättest gehen sollen“, die demnächst auch verfilmt werden soll, sei dann endgültig in Richtung Horror gegangen. „Ich werde als Autor immer gruseliger.“

Der in München geborene und in Wien aufgewachsene Kehlmann wird in Deutschland derzeit vor allem für seinen jüngsten Roman „Tyll“ gefeiert. Er verbringt einen Teil des Jahres in New York und lehrt an der Germanistik-Fakultät der New York University.

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