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    Berlin

    Samsung bestätigt Smartwatch-Premiere zur IFA

    Samsung zeigt im Rahmen der IFA in Berlin erstmals seine neue Smartwatch. Mit der Galaxy Gear könnte das Unternehmen seinem Rivalen Apple knapp zuvorkommen.

    Samsung bereitet sich auf die IFA vor
    In Vorbereitung auf die IFA steigt die Spannung: Wird Samsung noch vor Apple eine Smartwatch präsentieren?
    Foto: IFA - DPA

    Samsung wird seine neue Computer-Uhr Galaxy Gear in Berlin im Rahmen der Funkausstellung IFA (6. bis 11. September) erstmals vorstellen. Das bestätigte das Unternehmen am Mittwoch (28. August). Bestätigt wurde auch der Name der Smartwatch. Zudem soll in Berlin am 4. September das neue «Galaxy Note 3» vorgestellt werden.

    Anders als vielfach in der Branche erwartet, werde das Galaxy Gear kein flexibles Display besitzen, sagte Samsung-Managerin Lee Young-hee der «Korean Time». Das Unternehmen habe aber bereits weitere fortschrittlichere Geräte («wearable gadgets») in Planung, sagte sie auf die Frage, ob Samsung tragbare Geräte mit flexiblem Display in der Pipeline habe. «Wir sind sicher, dass die "Gear" der Mobilfunkbranche bedeutende Impulse geben wird», sagte Lee.

    Nach bislang unbestätigten Berichten soll die Uhr ein berührungsempfindliches Display etwa in der Größe von 2,5 Zoll sowie integrierte Lautsprecher sowie eine Kamera haben. Möglicherweise wird sie auch über einen Beschleunigungssensor verfügen, über den sie etwa automatisch aktiviert werden könnte, sobald sie zu den Augen des Nutzers geführt wird, vermuten Marktbeobachter.

    Es wäre bei weitem nicht die erste Smartwatch auf dem Markt. So versuchte sich zum Beispiel Microsoft schon 2004 an der SPOT-Watch (Smart Personal Object Technology), die sich eine Plattform mit anderen intelligenten Alltagsgeräten wie Kaffeemaschinen oder Wetterstationen teilen sollte.

    Während der Windows-Riese das Konzept 2008 wieder aufgab, brachten verschiedene Hersteller regelmäßig Telefon-Uhren auf den Markt. Und auch jetzt gibt es eine immer breitere Auswahl von Handgelenk-Computern verschiedener Anbieter. Neben smarten Uhren von Sony und Motorola gibt es etwa die von Nutzern finanzierte «Pebble» oder die «i'm watch» aus Italien.

    Diese Geräte sorgten für viel Aufmerksamkeit, haben jedoch einige potenziell entscheidende Schwächen. Zum einen sind da die Einschränkungen bei der Verzahnung mit dem Smartphone. «Besonders bei Apple-Geräten trifft man schnell auf eine Mauer», sagt ein Smartwatch-Softwareentwickler. So kann man zwar Benachrichtigungen wie SMS oder Facebook-Mitteilungen auf der Computeruhr angezeigt bekommen, aber nicht die Lautstärke des Musik-Players auf dem Apple-Handy verändern. Ein weiteres Problem sind die kurzen Batterielaufzeiten. Und die Produktions-Kapazitäten: Einige «Pebble»-Unterstützer warten nach Monaten immer noch auf ihre Geräte.

    Die Giganten Apple und Samsung sind da in einer anderen Position. Beide haben Milliarden-Forschungsbudgets und große Entwicklungsabteilungen. Apple kontrolliert Software und Geräte aus seinem Haus und hat damit freie Hand bei der Gestaltung der Funktionen. Auch Samsung will laut Medienberichten Apps für die Galaxy-Uhr über eine eigene Download-Plattform anbieten. Beide Hersteller könnten eine Computer-Uhr mit anderen Mobilgeräten wie Handys und Tablets aus dem eigenen Hause verzahnen.

    Bei Apple erklärte Konzernchef Tim Cook im Frühjahr ungewöhnlich offenherzig, Geräte am Handgelenk seien ein «interessanter Bereich». In mehreren Ländern sicherte sich Apple den Markennamen «iWatch». Der Konzern Corning, der einst für das iPhone das besonders robuste «Gorilla Glass» zur Marktreife brachte, soll jetzt ein biegsames Glas entwickelt haben.

    Auch der Kauf der auf besonders sparsame Chips spezialisierten Firma Passif Semiconductor durch Apple gilt als Hinweis. Ein Fokus dürfte auf Sport-Funktionen liegen: So soll Fitness-Experte Jay Blahnik, der maßgeblich an der Entwicklung von Nikes Daten-Armband FuelBand beteiligt war, jetzt bei Apple sein. Auch bei der Samsung-Uhr sollen Sensoren den Einsatz als Fitness-Accessoire ermöglichen.

    Marktforscher rechnen mit einem ersten Absatzsprung in dem neuen Geschäft im kommenden Jahr. Rund fünf Millionen smarte Uhren dürften 2014 verkauft werden, schätzt etwa die Analyse-Firma Canalys. Das wären zehn Mal mehr als dieses Jahr. Daneben erwartet Experten mit dem technologischen Fortschritt ein immer stärkeren Trend zu immer kompakteren tragbaren Geräten wie zum Beispiel Googles Datenbrille Google Glass.

    Webseite zur IFA

    Bericht der Korean Time (engl.)

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