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Goslar

Verkehrsgerichtstag will Promille-Grenze für Radfahrer senken

Der Deutsche Verkehrsgerichtstag verlangt eine neue Promille-Grenze für Radfahrer. Künftig sollten alkoholisierte Radler ab 1,1 Promille Alkohol im Blut ein Bußgeld bezahlen, heißt es in der heute in Goslar beschlossenen Empfehlung.

Radfahrer trinkt Bier
Ein Radfahrer trinkt auf einen Ausflug eine Flasche Bier. Foto Patrick Pleul/Illustration
Foto: Patrick Pleul – DPA

Bisher haben Radfahrer bis 1,6 Promille keine Sanktionen zu befürchten – solange sie im Verkehr keine alkoholbedingten Fahrfehler begehen.

Bierflaschen im Radkorb
Bis zu 1,6 Promille Alkohol dürfen Fahrradfahrer im Blut haben, solange sie nicht den Verkehr gefährden.
Foto: Holger Hollemann/Archiv – DPA

Neueste Untersuchungen hätten gezeigt, dass es bei Radfahrern im Bereich 0,8 bis 1,1 Promille eine signifikante Zunahme grober Fahrfehler gebe, schreiben die Verkehrsexperten zur Begründung für ihre Forderung nach einem neuen Ordnungswidrigkeiten-Tatbestand.

Null Promille
Null Promille: Dieses Alkotest-Ergebnis wäre der Polizei am liebsten.
Foto: Patrick Seeger/Archiv – DPA

Verkehrsgerichtstag

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