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    Umfrage: 62 Prozent für Afghanistan-Abzug

    Nach dem Tod von drei deutschen Soldaten bei Kundus ist laut einer Umfrage die Zustimmung zum Afghanistan-Einsatz in der Bevölkerung weiter gesunken. In einer Forsa-Erhebung im Auftrag des Magazins «Stern» sprachen sich 62 Prozent der Befragten für den Abzug der Bundeswehr aus.

    ISAF-Soldat
    Bei einer aktuellen Forsa-Umfrage waren 62 Prozent der Befragten für den Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan.

    Es sei der höchste Wert, den das Institut bei dieser Frage bislang gemessen hat. Bei schweren Gefechten mit radikal-islamischen Taliban waren am Karfreitag drei deutsche Soldaten getötet worden.

    Im September 2009, nach den von der Bundeswehr angeordneten Bombardements auf zwei Tanklastwagen bei Kundus, waren 55 Prozent der Befragten für einen Rückzug der deutschen Truppen. Sehr hoch (61 Prozent) war die Ablehnung des Einsatzes zuletzt im Juni 2009, als drei Bundeswehrsoldaten nach einem Feuergefecht mit Taliban in ihrem Transportpanzer verunglückt und ums Leben gekommen waren. Vor fünf Jahren (September 2005), als die Lage in der Region Kundus noch ruhig war, hatten nur 34 Prozent einen Abzug der Bundeswehr gewünscht.

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