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    Rabbiner: In Berlin gibt es «No-go-Areas» für Juden

    Juden in Berlin können sich nach Ansicht des Rabbiners Daniel Alter nicht in allen Stadtteilen sicher fühlen. «Es gibt in der Bundeshauptstadt No-go-Areas für öffentlich bekennende Juden», sagte Alter der «Berliner Morgenpost».

    Rabbiner Daniel Alter
    Der einige Zeit zuvor auf offener Straße attackierte Rabbiner Daniel Alter im Herbst 2012 bei einer Kundgebung in Berlin.
    Foto: Florian Schuh/Archiv - DPA

    Er selbst war vor einem Jahr auf offener Straße im bürgerlichen Stadtteil Schöneberg angegriffen und verletzt worden.

    In Bezirken wie Neukölln oder Stadtteilen wie Wedding mit einem hohen Anteil türkisch- und arabischstämmiger Einwohner wäre es unklug, sich als Jude zu erkennen zu geben, meinte der Rabbiner. In anderen Vierteln wie Hellersdorf herrsche ein rechtsradikaler Rassismus. Auch dort sollten sich Juden besser nicht mit Kippa zeigen.

    Alter ist Antisemitismus-Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

    «Morgenpost»-Bericht

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