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Mehr als 228 000 Wildunfälle in einem Jahr

Jährlich sterben bis zu 20 Menschen bei Wildunfällen, der versicherte Sachschaden liegt im dreistelligen Millionenbereich. Rund 200 Fachleute machen sich in Hannover Gedanken über die Wirksamkeit von Warnreflektoren.

Wildunfall
Ein neues Projekt soll die Straßen für Mensch und Tier sicherer machen.
Foto: Hauke-Christian Dittrich – dpa

Hannover (dpa). Mehr als 228.000 Wildunfälle hat es im vergangenen Jagdjahr bundesweit gegeben. Damit lagen die Zahlen ähnlich hoch wie im Jahr zuvor, wie der Deutsche Jagdverband (DJV) und der ADAC in Hannover mitteilten.

Ein Jagdjahr dauert vom 1. April bis zum 31. März. Die versicherten Sachschäden seien auf zuletzt rund 680 Millionen Euro gestiegen, hieß es. Die mit Abstand meisten Unfälle gehen laut DJV auf Rehe zurück (85,5 Prozent).

Jedes Jahr kommen den Angaben zufolge bis zu 20 Verkehrsteilnehmer bei Wildunfällen ums Leben, etwa 2500 werden verletzt, hieß es weiter. Die Zahlen wurden anlässlich einer Fachtagung zur Wirksamkeit von Wildwarnreflektoren vorgestellt, die an Leitpfosten am Straßenrand angebracht sind und Schweinwerferlicht reflektieren. Rund 200 Experten trafen sich dazu am Rand der Messe Pferd & Jagd. Nach Zahlen der Versicherer gab es 2016 mehr Wildunfälle als je zuvor.

DJV: Wildunfälle verhindern

Tierfund-Kataster

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