40.000
  • Startseite
  • » Nachrichten
  • » Deutschland & Welt
  • » IS-Ultimatum für Geiseln verstrichen
  • Aus unserem Archiv
    Amman

    IS-Ultimatum für Geiseln verstrichen

    Mit dem Sonnenuntergang über der nordirakischen Stadt Mossul ist für Jordanien am Donnerstag ein neues Ultimatum der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) abgelaufen.

    Kenji Goto
    Kenji Goto und seine Mutter Junko Ishido auf einem Erinnerungsfoto. Goto ist in der Gewalt des IS.
    Foto: Franck Robichon – DPA

    Die Dschihadisten hatten in einer im Internet veröffentlichen Botschaft von dem haschemitischen Königreich einen neuen Gefangenenaustausch gefordert. Die seit 2005 in Jordanien inhaftierte Islamistin Sadschida al-Rischawi soll für die japanische Geisel Kenji Goto freikommen – andernfalls würden Goto und der ebenfalls vom IS gefangene jordanische Pilot Muas al-Kasasba ermordet werden.

    Kurz vor Ablauf des Ultimatums stellte die jordanische Regierung jedoch eigene Bedingungen. Al-Ridschawi würde erst freikommen, wenn der IS ein Lebenszeichen Al-Kasasbas veröffentliche, sagte Informationsminister Muhammed al-Mumani am Donnerstag. Bereits am Mittwoch hatte Jordanien die Entlassung der Islamistin an eine Freilassung des Piloten Muas al-Kasasba geknüpft.

    Al-Kasasba befindet sich seit Mitte Dezember in der Gewalt des IS. Er war bei einem von der Anti-IS-Koalition koordinierten Angriffsflug in Nordsyrien abgestürzt. Ein letztes Lebenszeichen veröffentlichte der IS Ende Dezember. Seit Ende vergangener Woche versuchen die Dschihadisten sowohl Jordanien wie Japan mit den Leben der Geiseln zu erpressen. Zuvor hatten sie bereits eine zweite japanische Geisel ermordet, als sich Tokio Lösegeldforderungen der Islamisten nicht beugen wollte.

    Nach Angaben jordanischer Medien arbeiten beide Regierungen an einer Lösung. Als Unterhändler mit dem IS sollen lokale Stämme dienen. Die Islamisten fordern eine Übergabe der Islamistin Al-Rischawi im syrisch-türkischen Grenzgebiet. Zunächst hatte die Miliz nach Ende des Ultimatums keine neue Reaktionen im Internet veröffentlicht.

    Statement von Al-Mumani, Arabisch

    Deutschland & Welt
    Meistgelesene Artikel
    Ihre Fragen, Hinweise oder Kritik

    Onliner vom Dienst
    Martin Boldt
    0261/892267

    Kontakt per Mail
    Fragen zum Abo: 0261/98362000

    epaper-startseite
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige
    • Lokalticker
    • Regionalsport
    • Newsticker
    Das Wetter in der Region
    Dienstag

    8°C - 10°C
    Mittwoch

    9°C - 14°C
    Donnerstag

    5°C - 12°C
    Freitag

    2°C - 8°C

    Das Wetter wird Ihnen präsentiert von:

    UMFRAGE
    Sollen Monster-Trucks auf die Straße?

    Gigaliner, Monstertrucks, Lang-LKW: Sollen diese Riesengefährte auf die Straßen?

    UMFRAGE
    Brauchen wir ein Alkoholverbot bei Karnevalsumzügen?

    In den vergangenen Jahren ist es bei Karnevalsumzügen in der Region immer wieder zu teils unschönen Szenen mit stark alkoholisierten jungen Menschen gekommen. Sollte ein grundsätzliches Alkoholverbot ausgesprochen werden, um das Problem zu lösen?

    Anzeige
    Event-Kalender
    Veranstaltungstipps

    Sie haben einen Veranstaltungstipp für uns? Hier geht's zum Formular!