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Großer Andrang bei Beerdigung von erschossenem Clan-Mitglied

150 Polizisten, die eine Beerdigung absichern – das ist in diesem Fall der Vergangenheit des Toten geschuldet. Bis zu 2000 Menschen kamen zum Begräbnis des mit acht Kugeln regelrecht hingerichteten Intensivstraftäters Nidal R. nach Berlin.

Beerdigung Nidal R.
Der Leichenwagen bahnt sich mühsam seinen Weg durch die Menge der Trauergäste.
Foto: Paul Zinken – dpa

Berlin (dpa). Begleitet von einem größeren Aufgebot der Polizei ist in Berlin der erschossene Intensivstraftäter Nidal R. bestattet worden. Nach Angaben aus Polizeikreisen kamen rund 1500 Trauergäste zu dem Friedhof in Schöneberg.

Friedhof
Insgesamt 150 Polizisten waren bei der Beerdigung von Nidal R. im Einsatz.
Foto: Paul Zinken – dpa

Die Friedhofsverwaltung sprach von bis zu 2000 Menschen. Ein Sprecher der Polizei sagte, die Trauerfeier sei ruhig und ohne Störungen abgelaufen. Pressevertreter hatten keinen Zugang zu dem Friedhof. Der 36-Jährige wurde nach islamischem Ritus bestattet.

Trauergäste
Bis zu 2000 Trauergäste kamen zur Beerdigung von Nidal R. nach Berlin.
Foto: Paul Zinken – dpa

Seit den Morgenstunden waren vorwiegend Männer zu dem Friedhof geströmt. In den angrenzenden Straßen kam es zu Staus. Rund 150 Polizisten waren nach Behördenangaben vor Ort und sicherten die Straßen rund um den Friedhof nahe dem S-Bahnhof Schöneberg ab. Chaos – etwa durch parkende Autos – sollte so vermieden werden.

Leichenwagen
Ein Leichenwagen mit dem Foto des ermordeten Intensivtäters Nidal R. fährt auf das Friedhofsgelände.
Foto: Paul Zinken – dpa

Nidal R. war am Sonntag in Neukölln vor den Augen seiner Familie niedergeschossen worden. Der 36-Jährige starb wenig später im Krankenhaus. Vor der Klinik in Steglitz hatte sich eine aufgebrachte Menge versammelt.

Beerdigung Nidal R.
Polizei sichert das Areal bei der Beerdigung von Nidal R. auf dem Neuen Zwölf-Apostel-Kirchhof in Schöneberg.
Foto: Paul Zinken – dpa

Die Ermittler gehen von drei Tätern aus, die acht Schüsse auf das Mitglied einer arabischen Großfamilie abfeuerten. Sicherheitsexperten befürchten nach der tödlichen Attacke eine Eskalation der Gewalt zwischen kriminellen Mitgliedern arabischer Großfamilien.

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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