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Berlin

Gewerkschaft befürchtet Gewalteskalation am 1. Mai

dpa

Zwei Wochen vor dem 1. Mai hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) vor einer Eskalation der Gewalt zwischen Links- und Rechtsextremisten sowie der Polizei gewarnt.

1. Mai-Krawall
GdP-Chef Freiberg: "Wir haben ganz große Sorgen, dass es in diesem Jahr rund um den 1. Mai zu Hunderten von Verletzten kommen kann".

Die erwartete Links- Rechts-Auseinandersetzung werde «gewalttätiger als in den letzten Jahren», sagte der GdP-Vorsitzende Konrad Freiberg der «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstag). Darauf lasse die generelle dramatische Zunahme des politischen Extremismus auf beiden Seiten schließen. «Wir haben ganz große Sorgen, dass es in diesem Jahr rund um den 1. Mai zu Hunderten von Verletzten kommen kann und hoffentlich am Ende nicht sogar zu dem einen oder anderen Toten.»

Der Gewerkschaftschef meinte weiter: «Wir müssen, angesichts der Personalnot bei der Polizei, mit Sicherheitslücken rechnen. Diese Lücken werden an diesem 1. Mai offenbar werden.» In Berlin war es im vergangenen Jahr zu Krawallen gekommen, bei denen rund 400 Polizisten verletzt wurden – deutlich mehr als in den Vorjahren. In diesem Jahr sind in der Hauptstadt Demonstrationen von Linksextremisten sowie von der rechtsextremen NPD angemeldet. Die NPD will auch in Rostock, Erfurt und Zwickau aufmarschieren.

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