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    Offenbach

    Es bleibt kalt: Schnee und Frost zum Ferienstart

    Pünktlich zum Ferienbeginn in sechs deutschen Bundesländern lockt das Winterwetter viele Menschen in die Berge. Während auf deutschen Straßen größere Unfälle ausbleiben, verunglücken etliche Menschen in Polen und der Slowakei.

    Neuschnee behindert Verkehr
    Schneepflug im Einsatz: Das winterliche Wetter behinderte vielerorts den Straßenverkehr.
    Foto: Felix Kästle - DPA

    In Bratislava stirbt ein kleiner Junge auf dem Schulhof an den Folgen des starken Schneefalls. Auch der Februar beginnt eiskalt.

    Schneefall in Hannover
    Fast im gesamten Bundesgebiet soll in den nächsten Tagen noch Schnee fallen.
    Foto: Julian Stratenschulte - DPA

    WINTERSPASS: Zum Ferienbeginn in sechs deutschen Bundesländern herrschen vielerorts gute Bedingungen. In Sachsens Bergland zeigt sich nach Wochen mit Schneemangel und Tauwetter der Bilderbuchwinter. «Die Loipen sind gespurt, die Pisten bestens präpariert», sagte René Lötzsch, Geschäftsführer der Fichtelbergbahn. Auch im Osterzgebirge waren die Quartiere fast ausgebucht und Parkplätze für Tagestouristen schon vormittags belegt. «Erstmals seit Monaten sind alle Loipen und Skiwanderwege nutzbar bei einem halben Meter Schnee», sagte eine Sprecherin der Touristinfo Altenberg.

    Winter in Brandenburg
    Gefrorener Schnee klebt bei frostigen Temperaturen an einem Fahrzeug in Kleinmachnow (Brandenburg).
    Foto: Ralf Hirschberger - DPA

    LAWINENGEFAHR: Nach Lawinenunglücken mit zwei Toten im Schwarzwald haben Polizei und Bergwacht in Baden-Württemberg Wintersportler zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Der hohe Schnee in den Bergen schaffe akute Lawinengefahr, teilten sie in Freiburg mit. Wanderer und Skifahrer dürften präparierte Pisten und Wege nicht verlassen. Besser sei es, die Höhenlagen ganz zu meiden. Das Lawinenrisiko bleibe auch die kommenden Tage hoch. Bei zwei Unglücken am Feldberg und am nahe gelegenen Berg Herzogenhorn im Südschwarzwald waren am Freitag ein 20 Jahre alter Mann und eine 58 Jahre alte Frau ums Leben gekommen.

    Verkehrsunfall
    Auf glatten Straßen gab es zahlreiche Unfälle.
    Foto: Stefan Thomas - DPA

    VERKEHRSUNFÄLLE: Im Osten der Slowakei sterben 2 Menschen bei einem Busunfall, 31 werden verletzt - einige von ihnen lebensgefährlich, wie das Gesundheitsministerium in Bratislava am Samstag mitteilte. Der Fahrer des tschechischen Busses mit fast 40 Reisenden war bei heftigen Schneefall von der Straße abgekommen und gegen die Metallkonstruktion einer Hinweistafel geprallt. In der polnischen Region Schlesien werden acht Insassen eines Reisebusses verletzt, als der Bus bei der Stadt Swietoszowka von der verschneiten Straße abkommt und einen Abhang herunterkippt.

    Schneehaube
    Eine Haube aus Schnee tragen Zierkirschen in einem Park in Brandenburg.
    Foto: Ralf Hirschberger - DPA

    SCHULHOF-UNGLÜCK: In der Slowakei wird ein Junge von einem schneebeladenen Baum erschlagen. Auf einem Schulhof der Hauptstadt Bratislava war der Baum während einer Unterrichtspause unter der Last zusammengebrochen und auf den siebenjährigen Schüler gestürzt, der einen Tag später an seinen Verletzungen stirbt.

    Schneevergnügen in Flensburg
    Auch im hohen Norden hat es kräftig geschneit: Kinder rodeln im Christianspark in Flensburg.
    Foto: Daniel Friedrichs - DPA

    ES BLEIBT KALT: Der Februar beginnt mit eiskalter Polarluft und Schneeschauern: Fast im gesamten Bundesgebiet fällt in den nächsten Tagen noch Schnee, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Dazu bringt die Polarluft strenge Fröste. Vor allem in der Nacht zum Mittwoch kann es aufklaren - dann sinken die Temperaturen örtlich sogar unter minus 10 Grad. Entsprechend bleibt der Schnee fast überall liegen

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