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Berlin (epd)

Ebola-Verdacht in Berlin: Charité geht von anderem Infekt aus

Der Verdacht auf eine Ebola-Infektion bei einer Frau hat am Dienstag in Berlin einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Die Frau aus Nigeria habe bei einem Besuch im Jobcenter Anzeichen der gefährlichen Infektionskrankheit gezeigt, sagte ein Feuerwehrsprecher

Den Angaben zufolge war sie bis vor kurzem in Nigeria, wo es mehrere Infektionsfälle gab. Die Berliner Charité, wo die Frau nun in einer Spezialabteilung behandelt wird, gab zunächst Entwarnung.

Die Experten gingen zum jetzigen Zeitpunkt nicht davon aus, dass es sich um Ebola handelt, erklärte die Universitätsklinik am Nachmittag. Die Patientin habe sich nicht in einer von Ebola betroffenen Region aufgehalten. Vielmehr vermuten die Mediziner einer infektiöse Magen-Darm-Erkrankung. Ein Bluttest soll genauen Aufschluss geben.

Nach Angaben des Feuerwehrsprechers wurden neben der Frau auch zwei Mitarbeiter des Jobcenters und vier Einsatzkräfte, die mit ihr Kontakt hatten, in das Krankenhaus gebracht. Nach dem Anruf einer Jobcenter-Mitarbeiters, der den Ebola-Verdacht äußerte, hatte die Polizei das Gebäude abgesperrt.

Gegen das hoch ansteckende Ebola-Virus gibt es bislang weder Impfung noch genügend erprobte Medikamente. Seit einiger Zeit sind die westafrikanischen Staaten Sierra Leone, Liberia und Guinea von einer Ebola-Epidemie betroffen. Auch in Nigeria gab es einzelne Fälle. Insgesamt wurden in Westafrika im Zusammenhang mit der Epidemie bisher rund 2240 Ebola-Erkrankte offiziell erfasst, 1229 Menschen sind gestorben.

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