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Der häufigste Krebs bei Männern: Zahlen und Fakten zum Prostatakarzinom

64.000 Männer in Deutschland erkranken jährlich an Prostatakrebs. Im Schnitt wird der Tumor bei Männern im Alter von 70 Jahren diagnostiziert. Über die Hälfte der Tumore werden in den Stadien T1 (nicht sicht- oder tastbar) und T2 (begrenzt auf die Prostata) festgestellt. 26 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern sind auf ein Karzinom an der walnussgroßen Drüse zurückzuführen. In Rheinland-Pfalz beträgt der Anteil sogar 28 Prozent. Damit ist Prostatakrebs die häufigste Ursache für eine Krebserkrankung bei Männern. 2931 Fälle von Prostatakrebs werden jährlich in Rheinland-Pfalz von Ärzten diagnostiziert. Das sind 104 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner. 675 Rheinland-Pfälzer sterben pro Jahr an einem Prostatakarzinom. Das sind 11,4 Prozent aller Krebssterbefälle. Bundesweit beträgt der Anteil 10 Prozent. 78 Jahre sind die Rheinland-Pfälzer im Durchschnitt, die an einem Prostatakarzinom sterben. Die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt zwischen 83 und 94 Prozent und ist in den vergangenen Jahren wegen der immer früheren Diagnosen deutlich angestiegen. 200 Prozent mehr Neuerkrankungen an einem Prostatakrebs pro Jahr gibt es seit 1980. Nach Ansicht von Experten dürfte dies auf neue Diagnosemethoden zurückzuführen sein. Weil die Diagnosen früher gestellt werden, hat die Zahl der Prostatakrebsfälle bei den 50- bis 69-Jährigen deutlich zugenommen. Im Gegenzug wurden weniger Erkrankungen bei den über 75-Jährigen festgestellt. Quelle: Krebsregister

64.000 Männer in Deutschland erkranken jährlich an Prostatakrebs. Im Schnitt wird der Tumor bei Männern im Alter von 70 Jahren diagnostiziert. Über die Hälfte der Tumore werden in den Stadien T1 (nicht sicht- oder tastbar) und T2 (begrenzt auf die Prostata) festgestellt.

26 Prozent aller Krebserkrankungen bei Männern sind auf ein Karzinom an der walnussgroßen Drüse zurückzuführen. In Rheinland-Pfalz beträgt der Anteil sogar 28 Prozent. Damit ist Prostatakrebs die häufigste Ursache für eine Krebserkrankung bei Männern.

2931 Fälle von Prostatakrebs werden jährlich in Rheinland-Pfalz von Ärzten diagnostiziert. Das sind 104 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner.

675 Rheinland-Pfälzer sterben pro Jahr an einem Prostatakarzinom. Das sind 11,4 Prozent aller Krebssterbefälle. Bundesweit beträgt der Anteil 10 Prozent.

78 Jahre sind die Rheinland-Pfälzer im Durchschnitt, die an einem Prostatakarzinom sterben. Die relative Fünf-Jahres-Überlebensrate liegt zwischen 83 und 94 Prozent und ist in den vergangenen Jahren wegen der immer früheren Diagnosen deutlich angestiegen.

200 Prozent mehr Neuerkrankungen an einem Prostatakrebs pro Jahr gibt es seit 1980. Nach Ansicht von Experten dürfte dies auf neue Diagnosemethoden zurückzuführen sein. Weil die Diagnosen früher gestellt werden, hat die Zahl der Prostatakrebsfälle bei den 50- bis 69-Jährigen deutlich zugenommen. Im Gegenzug wurden weniger Erkrankungen bei den über 75-Jährigen festgestellt.

Quelle: Krebsregister

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