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    Sofia

    Bereits sieben Tote nach Zug-Inferno in Bulgarien

    Nach einem schweren Zugunglück in Bulgarien hat sich die Zahl der Todesopfer bis zum frühen Sonntagmorgen auf nunmehr sieben erhöht. Mindestens 29 Menschen wurden verletzt, als ein Güterzug mit Gastanks in dem Dorf Hitrino im Nordosten des Landes entgleiste und nach einer Explosion in Flammen aufging. Durch die Explosion und den anschließenden Brand wurden Dutzende Häuser in dem Dorf zerstört, berichtete die Zeitung „Dnewnik“.

    Zerstörtes Gebaude
    Viele Gebäude wurden durch die Explosion zerstört.
    Foto: Stoyan Nikolov - dpa

    Nach Darstellung der Ermittler sollen die letzten der insgesamt 24 Tankwaggons einen Strommast gerammt haben. Darauf kam es zu den Detonationen. Die Hälfte der etwa 800 Einwohner des Dorfes wurde in Sicherheit gebracht.

    Gastanks
    Zwei der 24 Tanks waren in die Luft geflogen.
    Foto: Stoyan Nikolov - dpa

    Die Explosion in dem kleinen Dorf war verheerend. Neben den Wohnhäusern wurden auch der Bahnhof, das Gemeindehaus und die Polizeistation zerstört. Die genaue Unglücksursache war noch nicht bekannt.

    Feuerwehr
    Feuerwehrmänner suchen nach Überlebenden in den Trümmern.
    Foto: Stoyan Nikolov - dpa

    Dnewnik, Bulgarisch

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