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Erfurt

Überfall auf Kunsthaus: Mutmaßliche Rechtsextremisten vor Gericht

Zwei Jahre nach einem brutalen Überfall auf das Kunsthaus in Erfurt müssen sich von heute an sieben mutmaßliche Rechtsextremisten vor dem Amtsgericht verantworten. Angeklagt sind sechs Männer und eine Frau.

Justizzentrum in Erfurt
Das Justizzentrum in Thüringens Landeshauptstadt Erfurt.
Foto: Bodo Schackow – DPA

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung, Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vor. Sie sollen im Juli 2012 Besucher und Betreiber des Kunsthauses körperlich misshandelt und schwer verletzt haben.

Laut Anklage sollen sie den Kurator zusammengeschlagen und seine Nase gebrochen haben. Auf dem Kopf der Galeristin sollen sie eine Bierflasche zerschlagen und den Kopf einer Besucherin vor den Augen ihres Kindes mehrfach auf die Motorhaube eines Autos geschlagen haben. Weitere Besucher wurden durch Flaschen und Schläge verletzt. Während des Überfalls sollen die Angreifer rechtsradikale Parolen gerufen haben. Das Gericht hat derzeit drei Verhandlungstage eingeplant.

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